15.08.2017 18:56 |

Gut entwickelt:

Jetzt ist Hochsaison für stechende Plagegeister

Beim Picknick im Grünen oder beim Grillen im Garten muss man nun mit ungebetenen Gästen rechnen: Zahlreiche Wespen wollen von unseren Leckereien naschen. Für die stechenden Plagegeister hat die Hochsaison begonnen. Und sie lassen sich nur schwer vertreiben. Wer in Panik gerät, riskiert gestochen zu werden.

"Von einer Wespenplage kann man zwar noch nicht sprechen, aber die Staaten konnten sich gut entwickeln und sind sehr individuenreich", meint Christian Wieser, Zoologe im Landesmuseum Kärnten. In den nächsten Wochen werde es keinen Süßigkeiten-Stand an Kirchtagen und keine Grillerei im Freien ohne die gelb-schwarzen Insekten geben.

Es gebe aber durchaus Möglichkeiten, um die Wespen vom Mitnaschen abzuhalten. "Getränke abdecken und aus Dosen nur mit Strohhalm trinken sowie genau hinschauen, bevor der Bissen in den Mund wandert", erklärt Wieser. Wer vor den Plagegeistern seine Ruhe haben will, der sollte sein Kotelett am besten drinnen zu sich nehmen.

Etwas Abhilfe verschafft das Anzünden von Kaffeepulver. Wieser: "Kein Tier mag Rauch. Nur müssen dann die Menschen auch im Qualm sitzen." Wildes Fuchteln oder Panik erhöhen, so der Experte, die Gefahr, gestochen zu werden.

Wen es erwischt hat, der sollte die Stelle mit kalten Tüchern oder mit einem in ein Tuch gewickeltes Coolpack kühlen, empfehlen die Rettungssanitäter der Johanniter. Gefährlicher werde es, wenn der Stich im Mund- und Rachenraum passiert. Die Schwellung könne zu Atemproblemen führen. Dann sollte der Patient mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden. Das Lutschen von Eiswürfeln verschaffe Linderung.

Bei einer allergischen Reaktion sofort die Rettung verständigen. Für den Notfall haben Allergiker oft einen Autoinjektor dabei.

Einiges zu tun gibt es auch für Schädlingsbekämpfer und Feuerwehren, die Wespen- und Hornissennester ausheben müssen.

Katrin Fister, Kärntner Krone

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