Trauer um Braunauer:

Traumurlaub endete mit dem Tod

Sein Urlaub im spanischen Lloret de Mar kostete einen 21-Jährigen aus Braunau das Leben. Der HTL-Absolvent, der beim Zivildienst und später ehrenamtlich beim Roten Kreuz gearbeitet hatte, kletterte als Nachtschwärmer über einen Zaun und stürzte zehn Meter von einer Klippe auf einen Gehweg. Er war sofort tot.

Der erst 21-jährige Philipp W. aus Braunau am Inn hatte sein ganzes Leben noch vor sich: Doch in der Nacht zum Mittwoch kam es im spanischen Urlaubsort Lloret de Mar zu dem tödlichen Drama. Der Innviertler stürzte gegen 3 Uhr früh zehn Meter tief von einer Klippe auf einen Gehweg am Strand von Fenals und war sofort tot. Die genauen Umstände des Unfalls müssen noch geklärt werden. Der junge Innviertler war laut einem Zeugen über einen Zaun geklettert, bevor er in den Tod stürzte. Die Leiche soll im Behördenauftrag obduziert werden.

Die Eltern flogen nach Spanien zum toten Sohn
Die geschockten Eltern sind am Donnerstag nach Spanien geflogen. "Ich wurde gestern informiert und bin sehr betroffen, da er auch als ehrenamtlicher Rotkreuz-Mitarbeiter sehr engagiert und beliebt war", sagte dazu am Freitag Bezirkshauptmann Georg Wojak, der auch  Rotkreuz-Bezirksstellenleiter ist.

Lloret de Mar gilt als Party-Stadt der Jugend
Lloret de Mar liegt zwischen Barcelona und Girona an der Costa Brava. Die Gemeinde gilt als Party-Stadt mit mehr als 100 Bars und Diskotheken. 2008 war ein 17-Jähriger aus Mattighofen auf der spanischen Ferieninsel Mallorca von einem Hotel sechs Stockwerke tief in den Tod gestürzt.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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Montag, 26. Oktober 2020
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