Sa, 21. Juli 2018

Rapids Torhüterduell

17.07.2017 18:28

Payer: Darum ist Strebinger die Nummer eins

Helge Payer erklärt, warum Richard Strebinger jetzt plötzlich wieder Rapids Nummer eins ist. Tobias Knoflach reagiert trotzig.

"Die Entscheidung im Kampf um die Nummer 1 ist Stand jetzt gegen mich gefallen. Weshalb es so gekommen ist, kann ich nicht nachvollziehen, aber ich muss es im Moment so hinnehmen."

Noch bei der Rückfahrt vom 2:0-Cupsieg in Schwaz ließ Tobias Knoflach seinem Frust freien Lauf. Inklusive Kampfansage. Keine Stunde später löschte er seinen Eintrag auf Facebook wieder. Zu spät, auch wenn Rapids Tormanntrainer Helge Payer Verständnis hat: "Wie mir das passiert ist, ich verdrängt wurde, bin ich auch ausgezuckt. Er muss einfach langfristiger denken."

Für Knoflach kein Trost. Zumal der 23-Jährige erst im Winter Richard Strebinger im Rapid-Tor verdrängt hatte, dann ein solides Frühjahr spielte. Dennoch rotiert Grün-weiß jetzt zurück. Eigentlich ohne Not. "Es war eine knappe Entscheidung, die beste Mannschaft spielt", begründet Trainer Djuricin. "Er hat in den letzten Wochen den besseren Eindruck hinterlassen."

Auch wenn Strebinger beim 0:2 beim 2:2 gegen Monaco unglücklich aussah, sich den Abpraller ins Netz schlug. "Er hat das sofort weggesteckt", befand Payer. "Das ist jetzt ein neuer Strebinger. Er hat in den letzten Monaten an sich gearbeitet, sich enorm entwickelt. Er hat in der Vorbereitung wie ein Irrer gehalten, war von der Ausstrahlung perfekt."

Daran war der 24-Jährige ja im Herbst gescheitert. Zu verbissen, ohne Konstanz, neben Glanzparaden immer für Patzer "gut". Am Potenzial des 1,94-Meter-Hünen hatte man bei Rapid ja nie gezweifelt. Jetzt erhält er seine zweite Chance, sagt Payer: "Vorerst ist er als Einser einbetoniert."

Das Vertrauen ist da, will Strebinger rechtfertigen: "Ein besseres Gefühl kann man nicht haben", fiebert er dem Liga-Start am Samstag entgegen. "Die letzten Monate waren nicht leicht. Aber ich bin jeden Tag länger auf dem Platz gestanden, habe an mir gearbeitet. Ich bin als Person gereift, fühle mich gut."

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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