Fr, 18. Jänner 2019

Turnier in Wimbledon

13.07.2017 17:47

Venus Williams trifft im Finale auf Muguruza!

37 Jahre, aber spielerisch kein bisschen alt: Venus Williams ist als älteste Tennis-Spielerin seit Martina Navratilova vor 23 Jahren ins Finale von Wimbledon eingezogen! Die US-Amerikanerin behielt beim Grand-Slam-Rasenklassiker gegen die als Nummer sechs gesetzte Britin Johanna Konta klar mit 6:4, 6:2 die Oberhand und bekommt es im Endspiel mit der Spanierin Garbine Muguruza zu tun. Muguruza hatte auf dem Weg ins Finale noch weniger Mühe, fertigte die in der Weltrangliste nur auf Position 87 aufscheinende Slowakin Magdalena Rybarikova in etwas mehr als einer Stunde mit 6:1, 6:1 ab.

Williams stand auch nur 73 Minuten auf dem Feld, die Strapazen vor dem Duell am Samstag hielten sich also bei beiden in Grenzen. Williams liegt im Head-to-Head mit 3:1 voran, das bisher einzige Duell 2017 ging aber an Muguruza - in Rom auf Sand in drei Sätzen.

"Ich bin so glücklich. Sie hat so gut gespielt, kein Punkt war einfach. Meine Erfahrung hat mir geholfen", sagte Williams, nachdem sie mit einem Luftsprung und ihrer berühmten Pirouette um die eigene Achse ihr 1. Wimbledon-Finale seit 2009 zelebriert hatte. Williams gelang im letzten Game des 1. Durchgangs das nötige Break. Im 2. Satz nahm sie Konta den Aufschlag zum 3:1 und 6:2 ab. Die 26-jährige Britin erwischte nicht ihren besten Tag, damit müssen die einheimischen Fans weiter auf die 1. britische Wimbledon-Siegerin seit Viginia Wade 1977 warten. Williams' Leistung auf dem "Heiligen Rasen" bei ihrer 20. Teilnahme ist für viele erstaunlich. Vor einigen Wochen noch war sie in Florida in einen Autounfall verwickelt gewesen, bei dem ein Mann starb - bei einer Pressekonferenz war sie angesprochen auf das Thema in Tränen ausgebrochen. Seitdem sind nur noch Fragen zum sportlichen Geschehen erlaubt.

Auf dem Platz geht sie aber zielgerichtet ihren Weg, präsentierte sich auch am Donnerstag nervenstark und cool. Ein Finaltriumph würde ihr den 6. Titel an der Church Road bringen, dort hatte sie bereits 2000, 2001, 2005, 2007 und 2008 triumphiert. Am Samstag geht sie in ihr 9. Endspiel. Muguruza zog erst zum 2. Mal ins Endspiel ein, 2015 hatte sie gegen Serena Williams den Kürzeren gezogen. Für die Niederlage kann sie sich nun an Serenas Schwester revanchieren. Die Ausgangsposition ist aufgrund der Glanzvorstellung gegen Rybarikova für die 23-Jährige keine schlechte. "Es ist unglaublich, hier wieder im Finale zu stehen, das bedeutet mir sehr viel. Und jetzt werde ich alles versuchen, damit es dieses Mal besser für mich ausgeht", sagte Muguruza. Das Halbfinale war nach ihrem Geschmack. "Ich bin selbstbewusst aufgetreten und habe gut gespielt", freute sich die French-Open-Siegerin von 2016.

Sie wird beim Turnier erfolgreich von ihrer Landsfrau Conchita Martinez gecoacht, die weiß, wie man in Wimbledon einen Turnier-Sieg holt. "Sie hilft mir sehr, mit dem ganzen Stress beim Turnier umzugehen", sagte die als Nummer 14 gesetzte Muguruza vor ihrem 3. Grand-Slam-Finale. Die unterlegene Rybarikova konnte trotz der Lehrstunde ihrer Gegnerin nach ihrer Grand-Slam-Halbfinal-Premiere positiv bilanzieren. "Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich hier ins Halbfinale komme, hätte ich es zu Beginn gerne genommen. Kurz nach dem Match bin ich natürlich enttäuscht, aber das Turnier war großartig für mich", resümierte die 28-Jährige, die in der Rangliste vom 87. Platz einen großen Sprung nach vorne machen wird.

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