23.06.2017 10:11 |

"Nervöse Anrufer"

Kein Waffenfund auf der Wiener Donauinsel

Nur wenige Stunden vor Beginn des 34. Donauinselfestes hat es am Donnerstagabend Aufregung um den angeblichen Fund von Waffen am Gelände gegeben. Wie sich nun aber glücklicherweise herausstellte, hat es sich dabei um eine Fehlinformation "nervöser Anrufer" gehandelt.

Zeugen hatten Sicherheitsorgane bei der routinemäßigen Begehung auf der Donauinsel beobachtet und von einem möglichen Fund berichtet. Eine Fehlinterpretation "nervöser Anrufer", wie sich dann herausstellte. Es wurden keinerlei Waffen entdeckt!

Aufgrund der jüngsten Vorfälle in europäischen Hauptstädten wie London, Paris oder Brüssel ist die Nervosität durchaus verständlich. Die Polizei ist jedenfalls für die nächsten Tage gut gerüstet: Beim Donauinselfest werden insgesamt rund 1000 Beamten im Einsatz sein. Auch 600 Securities sind engagiert. Das Thema Terror ist schließlich allgegenwärtig.

Das Sicherheitskonzept wurde "entsprechend der aktuellen europäischen Sicherheitslage und Erfahrungen aus den jüngsten Vorfällen in Europa adaptiert und angepasst", hieß es zuletzt. Das gesamte Gelände wird lückenlos mit Kameras überwacht. Besucher werden gebeten, sich an die Insel-Hausordnung zu halten. Rucksäcke und große Taschen etwa sind nicht erwünscht.

Größtes Open-Air-Festival Europas findet heuer zum 34. Mal statt
Die von der Wiener SPÖ organisierte Großparty - das Donauinselfest ist das größte Open-Air-Festival Europas - findet heuer zum 34. Mal statt. Das Line-up ist erneut bunt und reicht von Alternativpop bis hin zu Schlager und Volkstümlichkeit.

Video zum Donauinselfest: Heiße Acts bei großer Hitze

Highlight: Das Falco-Tribute
Falco-Fans dürfen sich ebenfalls freuen: Ihrem Idol wird Tribut gezollt. Heimische und internationale Künstler wie Gianna Nannini, Adel Tawil, Fettes Brot, Julian le Play, Roman Gregory, Georgij Makazaria, Yasmo oder Skero werden die Hits des Falken interpretieren. Thomas Rabitsch leitet das Zusammentreffen, auch die Falco-Originalband ist mit dabei.

Freuen dürfen sich die Besucher auch aufs Wetter - vorausgesetzt sie mögen Hitze: Bis zu 36 Grad sind angesagt.

 krone.at
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