Sa, 21. Juli 2018

Würfel sind gefallen

13.06.2017 08:19

Salzburg: Steht Garcia-Nachfolger schon fest?

Oscar Garcia unterschreibt am Dienstag in St-Etienne. Steht sein Nachfolger bei Red Bull Salzburg schon fest?

Den Kontrakt hat Oscar bei St-Étienne zwar noch nicht unterschrieben. Und Sportboss Christoph Freund erzählte der "Krone" Montag Mittag nach seiner Urlaubsrückkehr, dass Österreichs Double-Gewinner zudem auf ein Angebot des Ligue-1-Achten wartet. Doch laut "Krone"-Info aus Loire soll der Katalane am Dienstag zur finalen Verhandlung Richtung Frankreich fliegen, zugleich unterschreiben. Salzburg kann einen Big Player von der Gehaltsliste streichen.

Das darf aber nicht der einzige finanzielle "Bonus" bleiben. Den stärksten Trainer der Salzburger Red Bull-Ära - Oscar holte in seinen 73 Partien 2,26 Punkte, Roger Schmidt in 99 Matches 2,24 - trotz laufenden Vertrags bis Sommer 2018 "gratis" in eine der europäischen Topliga ziehen zu lassen, wäre  ein Schuss ins eigene Knie. Gerade in Zeiten des selbstauferlegten Sparens.

Freund beteiligt sich nicht an Spekulationen
Da Oscar noch keine Tintenkleckse beim neuen Arbeitgeber nahe Lyon und der Grenze zur Schweiz hinterlassen hat, beteiligte sich Freund auch nicht an Spekulationen über dessen Nachfolge. Man lehnt sich jedoch nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man FC Lieferings Thomas Letsch beim "Qualifying" um den Chefsessel in die Pole Position rückt: Der 48-Jährige genießt nicht nur in Salzburg einen guten Ruf, er hat in der Ersten Liga  aus dem großen Talentepool stets eine wettbewerbstaugliche Truppe gezimmert. Darüber hinaus ist Letsch die Arbeit an der "Frontlinie" nicht unvertraut, hatte er nach Zeidlers Abgang doch interimistisch die Bullen Ende 2015 zwei Spiele in der Liga betreut. Mit René Aufhauser könnte der gelassene Deutsche einen eben so gelassenen Vertrauensmann vorfinden.

Der Steirer bewältigte mit Letsch einen Herbst in der Ersten Liga (Punkteschnitt: 1,68). Aufhauser kennt nach 73 Spielen an der Seite von Oscar wiederum das aktuelle Team wie seine Westentasche. Allerdings darf man Marco Rose in den Überlegungen nicht vernachlässigen: Der "Anführer" der Youth League-Helden soll in Leipzig gut angeschrieben sein, hat ebenfalls Cheftrainer-Ambitionen. Freitag könnte es bereits die Auflösung des Rätsels geben.

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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