Mi, 19. September 2018

Dutzend seit 2010

21.05.2017 09:22

China lässt aufgeflogene CIA-Informanten töten

China hat laut einem Zeitungsbericht seit 2010 systematisch Spionageaktivitäten des US-Geheimdienstes CIA aufdeckt und rund ein Dutzend Informanten getötet. Eine Quelle sei sogar vor ihren Kollegen erschossen worden, offenbar als Warnung vor Spionageaktivitäten für die USA.

Seit Ende 2010 bis Ende 2012 seien mindestens ein Dutzend CIA-Quellen in China getötet worden, berichtete die "New York Times" am Sonntag unter Berufung auf zehn aktuelle oder frühere US-Behördenvertreter.

Insgesamt 18 bis 20 CIA-Quellen seien in China entweder getötet oder ins Gefängnis gebracht worden, sagten zwei frühere hochrangige US-Vertreter der Zeitung. Dies sei ein harter Rückschlag für das Spionagenetzwerk der CIA in der Volksrepublik gewesen, das bis dahin sehr gut funktioniert habe.

"Maulwurf" innerhalb der CIA?
Es ist allerdings nicht bekannt, ob ein "Maulwurf" innerhalb der CIA hinter den Enttarnungen in China steckte oder ob es den Chinesen gelang, ein geheimes Netzwerk der CIA zu hacken. Auf der Suche nach einem möglichen Verräter wurden laut "NYT" fast alle Mitarbeiter der US-Botschaft in Peking genau unter die Lupe genommen.

Die Verluste seien vergleichbar mit denen in der Sowjetunion und in Russland durch den Verrat der zwei berüchtigten Spione Aldrich Ames und Robert Hanssen, heißt es in dem Bericht. Ames wurde 1994, Hanssen 2001 enttarnt. Deide verbüßen lebenslange Haftstrafen.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Duell mit Salzburg
„Bullen“-Kracher: Leipzig droht Spott und Häme
Fußball International
Gespräche mit „Wesen“
Bluttat in Wien: Hadishats Mörder wollte sterben
Österreich
Schilddrüse
Hitze lässt Knoten schrumpfen
Gesund & Fit
Rücktritt als SPÖ-Chef
„Vollholler“: Das sind die besten Kern-Zitate!
Österreich
Wollte die SPÖ retten
Christian Kern: Kurzzeit-Kanzler im Slimfit-Anzug
Österreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.

Nachrichten aus meinem Bundesland
Die Bekanntgabe Ihres Bundeslandes hilft uns, Sie mit noch regionaleren Inhalten zu versorgen.