26.04.2017 08:42 |

Übungsziel verfehlt

Projektil im Küchenfenster: Schütze stellte sich

Der Fall um eine mysteriöse Schussabgabe am Osterwochenende in der Oststeiermark ist geklärt. Wie berichtet, durchschlug ein Projektil Kaliber neun Millimeter das Küchenfenster eines Einfamilienhauses. Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es der Polizei nun, den Schützen auszuforschen. Es handelt sich um einen 36-jährigen Anrainer, der Schießübungen durchgeführt hatte.

Die Familie befand sich am 15. April gegen 17 Uhr in der Küche ihres Hauses in Grafendorf bei Hartberg, als plötzlich das Projektil im Fenster einschlug und in der Doppelglasscheibe stecken blieb. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Die Polizei startete umgehend umfangreiche Ermittlungen und befragte im Zuge dessen die Anrainer. Vermutlich durch den erhöhten Fahndungsdruck stellte sich wenige Tage nach dem Vorfall der 36-Jährige der Exekutive.

Schießübungen durchgeführt
Der Nachbar gestand, auf seinem Grundstück Schießübungen mit seiner Pistole, die er legal besaß, auf einen Holzstapel durchgeführt zu haben. Dabei verfehlte er jedoch sein Ziel und traf stattdessen das Küchenfenster des Einfamilienhauses.

Die Beamten entzogen dem Mann seine Waffenbesitzkarte sowie die Pistole und auch zwei weitere Langwaffen samt Munition. Zudem wurde ein vorläufiges Waffenverbot gegen den 36-Jährigen ausgesprochen. Der Schütze wurde angezeigt.

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