02.04.2017 14:10 |

Sonntags-Schlager

Salzburg peilt in Altach Titelvorentscheidung an

Alle Krisen scheinen überwunden: Salzburg steht unmittelbar vorm Start des letzten Saisonviertels bestens da!

War so nach dem turbulenten Saisonbeginn nicht zu erwarten: Mit Keita wurde der beste Spieler der Liga verkauft, wie er gingen Schmitz und Bernardo in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zu Leipzig. Nach dem bitteren Aus in der Champions League-Quali gegen Zagreb sagte auch Abwehr-Bollwerk Martin Hinteregger Ade. Und selbst im neuen Jahr musste der Meister Federn lassen. Erst wurde Defensiv-Juwel Dayot Upamecano vom Schwesterklub "abgezogen", mit Kapitän und Goalgetter Jonatan Soriano verließ im Februar die Klub-Galionsfigur die Mozartstädter Richtung China.

Trotz "Herbst-Depression" voll auf Kurs
Trotz schmerzhafter Abgänge, neun Punkten Rückstand auf Sturm in Runde elf inklusive "Herbst-Depression" wich der Titelverteidiger nicht vom Kurs ab. Am Sonntag kann im Ländle beim Duell der besten Heim- gegen die beste Auswärtsmannschaft bereits ein Riesenschritt Richtung Meisterkrone glücken: Gelingt Berisha und Co. beim ersten Verfolger ein "Dreier", stehen die Bullen nach 27 Runden gar bei 59 Punkten.

Erst viermal seit Einführung der Drei-Punkte-Regel 1995/96 hatten Teams zu diesem Zeitpunkt mehr Punkte: Sturm Graz 1998 mit 66 Zählern, Tirol (2002/63), die Austria Wien (2013/65) und Salzburg selbst (2014/67) allesamt gaben wie die Bullen 2009 bzw. 2010 (jeweils 59 Punkte) die Führung  nicht mehr ab. Dass den Bullen heute eine kleine Vorentscheidung auf dem Weg zum vierten Titel in Serie gelingen könnte, ist auch Valentino Lazaro klar: "Wir sind im Frühjahr super unterwegs ein Sieg in Altach wäre ein weiterer großer Schritt. Den wollen wir unbedingt machen!"

"Haben alle schwierigen Phasen als Team bewältigt"
Wie man aus all den Krisen kam, erklärt der frühere GAK-Jugendliche so: "Entscheidend war, dass wir die schwierigen Phasen immer als Team bewältigt und uns stets weiterentwickelt haben", erklärt der gerade 21 Jahre alt gewordene Tino glücklich.

Wen Trainer Oscar nach der Oberlin-Verletzung heute stürmen lässt, wollte Lazaro natürlich nicht verraten. Er würde sich aber bereit fühlen, nach Abwehr-Aufgaben im Nationalteam im Bullen-Dress die Rolle des Torjägers einzunehmen: "Ich hab wirklich schon alles Mögliche gespielt. Es freut mich, wenn die Trainer Positionen in mir sehen, auf die ich selbst nicht gekommen wäre. Aber vorne gefällt es mir schon besser!"

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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