Sa, 21. Juli 2018

Familienstreit in NÖ

26.03.2017 16:25

Mann nach tödlicher Rauferei mit Vater verhaftet

Ein 48-jähriger Niederösterreicher steht im Verdacht, seinen Vater bei einem Streit getötet zu haben. Laut Informationen der "Krone" soll er den 70-Jährigen erstickt haben. Der Familienzwist auf einem bäuerlichen Anwesen im Bezirk St. Pölten war am Freitagabend derart ausgeartet, dass der 70-Jährige starb und sein Sohn verletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft St. Pölten mit.

Wie am Samstag bekannt geworden war, ist es in dem kleinen, abgelegenen Ort zwischen dem 70-jährigen Gottfried B. und seinem Sohn Martin zu einer wilden Auseinandersetzung gekommen. Bei der Rauferei auf dem einsamen Bauernhof wurde das jüngere männliche Familienmitglied so schwer verletzt, dass es ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Obduktion deutet auf Fremdverschulden hin
Der Vater wurde später tot in einem anderen Raum gefunden. Seine Leiche wies zwar keine äußerlichen Spuren von Gewalt bzw. Verletzungen auf, doch wegen der mysteriösen Umstände wurde eine gerichtsmedizinische Obduktion angeordnet. Deren Ergebnisse legen laut Staatsanwaltschaft ein Fremdverschulden am Tod des ehemaligen Landwirts nahe. Derzeit deutet alles darauf hin, dass der Mann erstickt wurde - und zwar durch Gewaltausübung auf den Brustkorb.

Sohn des Bauern im Spital festgenommen
Der 48-jährige Sohn wurde noch während seines Krankenhausaufenthalts festgenommen. Die genaue Ursache des Todes des Altbauern werde erst in einigen Wochen feststehen, wenn das endgültige Obduktionsergebnis vorliegt, so die Staatsanwaltschaft.

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