Okto TV, Wienwoche

Ausgaben in Millionenhöhe für grüne Fantastereien

Österreich
25.03.2017 17:26

Rekordarbeitslosigkeit, Milliardenschulden, Wohnungsnot, ein zerbröckelndes Gesundheitssystem - und was machen die Wiener Grünen? Sie kümmern sich um Lastenfahrräder und pochen auf sündhaft teure und blödsinnige Projekte. Die Liste der Sinnlos-Aktionen, die Abermillionen Euro kosten, wird immer länger.

Die Dani Dji Show, Refugee-TV und Avusturya Günlügü - das Okto-Programm ist für Wiener in vielen Fällen kaum zu verstehen, zahlen dürfen dafür aber alle, die Steuern abgeben müssen. Und zwar nicht zu knapp.

Rund eine Million Euro sind es jährlich für einen Sender, den keiner sehen will: Etwa 450 Zuseher verirren sich täglich in die Online-Version. Ein katastrophales Preis-Leistungs-Verhältnis. Wie berichtet, hat die SPÖ die nächste Auszahlung an den "grünen" Sender nun aufgeschoben und will den Sinn prüfen. Zu finden wird kaum einer sein.

Die Zuschauerzahlen von Okto TV lassen zu wünschen übrig. (Bild: Okto)
Die Zuschauerzahlen von Okto TV lassen zu wünschen übrig.

Die Wiener Ökos haben derzeit überhaupt eine eigenartige Themenauswahl. Während Wien mit echten Problemen zu kämpfen hat, plaudern sie über Lastenfahrräder und Diesel-Stinker. Im Rathaus gelten Maria Vassilakou und Co. als Blockierer wichtiger Projekte, während sie für die eigenen Fantastereien Abermillionen ausgeben. Nur noch die Grünen halten an Okto-TV fest.

453.000 Euro für Wienwoche
Auch die Veranstalter der Wienwoche dürfen sich heuer über 453.000 Euro freuen (2,3 Millionen Euro von 2011 bis 2016). Geboten wird 2017 "das süße Nichtstun" - eine Provokation angesichts der aktuellen Arbeitslosigkeit.

"Das süße Nichtstun" - das Motto der Wienwoche 2017 (Bild: WIENWOCHE, Senay Mohamed, Annalisa Cannito)
"Das süße Nichtstun" - das Motto der Wienwoche 2017

"Bettellobby" von Amerlinghaus unterstützt
Ungefragt muss der Steuerzahler auch das Amerlinghaus subventionieren (mehr als 300.000 Euro heuer, seit 2006 sogar 2,4 Millionen Euro). Der Kulturverein unterstützt unter anderem die "Bettellobby" oder eine Sadomasochismus-Initiative. Und natürlich die Rad-Lobby. Wobei sich der Kreis zu den grünen Fahrradfans im Rathaus wieder schließt.

Das Amerlinghaus wird vom Steuerzahler finanziert. (Bild: Gerhard Bartel)
Das Amerlinghaus wird vom Steuerzahler finanziert.

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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