Insolvenzen:

AK erkämpfte 30 Millionen Euro

407 Betriebe mussten im vergangenen Jahr in Oberösterreich Insolvenz anmelden. Der Insolvenz-Rechtsschutz der Arbeiterkammer OÖ hat dabei fast 2700 Beschäftigte dieser Firmen vertreten und dabei rund 30 Millionen Euro Insolvenzentgelt erkämpft. 66 Prozent der vertretenen Mitglieder bekamen innerhalb von zwei Monaten Gehälter nachbezahlt.

"Es geht meist um die Existenz der Beschäftigten und ihrer Familien, deshalb ist das vorrangige Ziel des Insolventz-Rechtsschutzes, dass ausstehende Gehälter rasch nachbezahlt werden", so AK-Präsident Johann Kalliauer. Er hebt aber hervor, dass die Zahl der Insolvenzen im letzten Jahr leicht rückläufig war: "Das zeigt, dass es der Wirtschaft besser geht, als uns manche Unternehmer weismachen wollen."

Die größte Pleite war 2016 jene der GLS-Gruppe in Perg mit mehr als 280 Beschäftigten.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Oberösterreich
Mittwoch, 22. Jänner 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.