Di, 17. Juli 2018

Sieben Schüsse

18.10.2006 08:18

Posträuber- Kugelhagel: Wer traf Radfahrer?

Sieben Pistolenschüsse dürften, so die bisherigen Untersuchungen, Montagvormittag bei dem Feuergefecht in der Grazer Merangasse gefallen sein - wobei der noch flüchtige Posträuber fünfmal und der Polizist zweimal abgedrückt haben. Der am Kopf angeschossene Radfahrer ist inzwischen auf dem Weg der Besserung.

Die Polizei sucht nicht nur den gefährlichen Posträuber, sondern auch einige wichtige Zeugen. So zum Beispiel jene junge Mutter, die sich bei der Schießerei in Panik auf ihren Kinderwagen warf, um ihr Baby zu schützen. Und auch einen Autofahrer, dessen Wagen angeblich von einer Kugel getroffen worden sein soll.

Ungeklärt ist noch, aus welcher Waffe der Querschläger, der den Studenten Patrick St. verletzte, abgefeuert wurde. Dieser ist seit Dienstagnachmittag nicht mehr auf der Intensivstation, er hat die mehrstündige Operation gut überstanden.

Glatzköpfiger Unbekannter
Vom unbekannten Räuber, der vor dem Feuergefecht das Postamt in der Moserhofgasse überfallen hatte, fehlt noch jede Spur. Dass der Polizei bei der Fahndung ein Foto des Täters zur Verfügung steht (siehe Bild), auf dem er ohne Maske zu sehen ist, hat folgenden Grund: Er ist auf seiner Flucht von der Außen-Überwachungskamera einer Firma gefilmt worden.

Beim Landeskriminalamt (059133/60-3333) sind bereits viele Hinweise eingetroffen, die aber erst alle überprüft werden müssen. Der glatzköpfige Unbekannte (an den Schläfen hat er noch graublondes Haar) ist etwa 50 Jahre alt und 180 Zentimeter groß. Er war mit olivgrünem Pullover, Bluejeans, schwarzen Lederhandschuhen und Sportschuhen bekleidet.

VON PETER RIEDLER

 

Das könnte Sie auch interessieren

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.