Mi, 24. Oktober 2018

Dutzende Verletzte

06.01.2017 08:47

Brand in deutscher Flüchtlingsunterkunft

Bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sind am Donnerstag Dutzende Bewohner verletzt worden. 30 Menschen seien mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in umliegende Spitäler eingeliefert worden, teilten der Kreis Paderborn und die Polizei in Bielefeld mit. 27 weitere Verletzte wurden demnach an Ort und Stelle behandelt. Fünf Bewohner wurden fesgenommen, wie die Polizei in der Nacht auf Freitag mitteilte. Sie sollen "an Matratzen gezündelt" haben.

Das Feuer brach am Nachmittag in der Notunterkunft in Hövelhof-Staumühle nördlich von Paderborn aus. Die Feuerwehr war mit mehr als 100 Einsatzkräften an Ort und Stelle und konnte den Brand am Abend unter Kontrolle bringen.

Laut einem Sprecher der Feuerwehr vor Ort erlitten die meisten Verletzten Rauchgasvergiftungen. "Unsere Mitarbeiter haben den Brand zusammen mit der Security festgestellt, haben sofort die Feuerwehr gerufen", berichtete ein Sprecher der Malteser. Die Feuerwehr sei innerhalb von fünf Minuten am Einsatzort gewesen.

Fünf Bewohner festgenommen
Die Polizei leitete Ermittlungen ein, ein fremdenfeindlicher Hintergrund wurde allerdings schon bald ausgeschlossen. In der Nacht auf Freitag wurden schließlich fünf Bewohner festgenommen. Sie stünden im Verdacht, "an Matratzen gezündelt" zu haben, sagte ein Polizeisprecher Freitagfrüh. Das Gebäude wurde bei dem Brand vollständig zerstört. Am Freitag soll ein Sachverständiger die Brandruine begutachten. In der Unterkunft leben laut Angaben des Kreises etwa 500 Flüchtlinge.

 krone.at
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