Di, 20. November 2018

Jetzt bestätigt:

13.11.2016 14:14

114 Terrorkrieger kamen als "Flüchtlinge" zu uns

Noch vor einem Jahr wurde uns allen erklärt, dass genau dies "sehr unwahrscheinlich" sei - jetzt hat die "Krone" die Bestätigung: In der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ schreibt der Innenminister, dass fast jeder zweite muslimische Terrorkrieger, der bei uns lebt, als "Flüchtling" eingereist ist. "Sofortige Abschiebung!", fordert nun Heinz-Christian Strache.

287 Personen, die im Dschihad gekämpft haben oder sich in Syrien Kampfgruppen angeschlossen haben oder anschließen wollten, sind laut Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) in Österreich "unter Beobachtung" des Staatsschutzes. Und Schwarz auf Weiß steht in der Beantwortung der parlamentarischen Anfrage: 40 Prozent dieser Komplizen der islamistischen Serienmörder kamen als Flüchtlinge nach Österreich.

Diese 114 Dschihad-Mörder dürfen aufgrund ihres Asylstatus etwa in der Stadt Wien auch monatlich 837,76 Euro Mindestsicherung beziehen, sie erhalten mit dem "Mobilpass", Gratis-Öffifahrten und dürfen mit dem "Kulturpass" gratis zu Konzerten und ins Kino, dazu werden noch 1500 Euro Einrichtungsgeld beim Bezug einer neuen Dschihadisten-Bleibe ausbezahlt.

Strache: "Sofort abschieben!"
"Das kann doch nicht sein, dass diese extrem gefährlichen Personen aufgrund ihres aufrechten Asylstatus bei uns finanziert und verpflegt werden: Diese Personen müssen sofort abgeschoben werden", meint FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zu den nun bekannt gewordenen Fakten.

In dem aktuellen Schreiben des Innenministers ist auch zu lesen:

  • Von den 287 terrorverdächtigen Personen aus Österreich dürften mittlerweile 44 im Syrienkrieg ums Leben gekommen sein.
  • 98 der 287 Tatverdächtigen besitzen sogar eine österreichische Staatsbürgerschaft. Zitat: "Über allfällige Migrationshintergründe werden keine Aufzeichnungen geführt."
  • 87 dieser Terrorverdächtigen "dürften sich aktuell wieder im Bundesgebiet aufhalten" (Zitat). Der Konjunktiv könnte ein kleiner Hinweis darauf sein, dass die Ermittler nicht alle tatsächlichen Wohnorte kennen.

Fall: Mit erst 18 Jahren bei Massakern in Syrien
Im Innenministerium nimmt man die aktuelle Gefährdungslage jedenfalls "absolut ernst", bestätigt eine Sprecherin: "Die Dschihad-Reisenden sind unter Beobachtung." Jeder einzelne Fall werde von den Experten des Innenministeriums genau analysiert, wie auch der Radikalisierungsprozess eines erst 18-jährigen Terrorverdächtigen, der in einem Akt dokumentiert wird, der auch der "Krone" vorliegt: Scheidung der Eltern, ab dem Alter von fünf Jahren Betreuung im Heim, nach vier Jahren Rückkehr zur Mutter.

Die Mutter konvertierte zum Islam, mit 16 Jahren konvertierte auch der Teenager, dann Internetrecherchen bei radikalen Islamisten. Es kam zum Kontakt mit radikalen Personen, einer Abschottung und der Bursch lebte "in der Angst kein guter Moslem zu sein". In der Folge wurde IS-Propagandamaterial konsumiert, dann wurden Personen kontaktiert, die eine Reise nach Syrien organisieren könnten. Im Kriegsgebiet kam es zu Gewaltakten.

Syrien-Rückkehrer "entwicklungsbelastet"
Fazit im Akt des jungen Kriegsheimkehrers: "Entwicklungsbelastete Person. Gewalthandlungen wurden durch die gruppendynamischen Prozesse getrieben." Der von den IS-Schlächtern indoktrinierte Dschihad-Teilnehmer lebt jetzt somit als tickende Zeitbombe weiter mitten unter uns in Österreich ...

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