26.09.2006 16:32 |

Kein EPO gefunden

Dopingproben von Radlern Eibegger, Ebner negativ

Die Dopingproben der österreichischen U23-Radrennfahrer Markus Eibegger und Christian Ebner waren negativ. Dieses Ergebnis gab der Österreichische Radsport-Verband bekannt. Das Duo hatte sich den in Bad Tatzmannsdorf vorgesehenen Kontrollen vorerst entzogen und die Tests erst einen Tag beziehungsweise zwei Tage verspätet nachgeholt.

Bei der Bekanntgabe der positiven A-Probe von Marco Oreggia in Salzburg hatte der Verband erklärt, dass bei Eibegger und Ebner die Einnahme von EPO nicht eindeutig auszuschließen sei und weiterführende Analysen durchgeführt werden müssten.

Diese fielen nun negativ aus, das heißt, nach den strengen Kriterien der Welt-Anti-Doping-Agentur war ein eindeutiger Nachweis des künstlich hergestellten Hormons nicht möglich. Eibegger, der ursprünglich gar nicht zu dem Test ausgelost war, hat damit von Verbandsseite keine Konsequenzen zu befürchten. Gegen Ebner ist bereits vergangene Woche ein Verfahren vor dem Anti-Doping- Ausschuss des ÖRV eingeleitet worden, weil er den Test verweigert hatte. Oreggia, in dessen A-Probe die Einnahme von EPO nachgewiesen worden war, hatte bis Dienstagnachmittag die Öffnung der B-Probe nicht beantragt.

Auch Kohl und Haselbacher negativ

Die an den Profis Bernhard Kohl und Rene Haselbacher ebenfalls am 14.9. vorgenommenen Tests waren ebenso negativ (keine verbotenen Substanzen nachgewiesen) wie jene der drei weiteren U23-Fahrer Stefan Denifl, Josef Kugler und Christoph Sokoll.

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