Sa, 23. Juni 2018

42-Jährige als Opfer

18.09.2016 14:21

Stalker nach zwölf Jahren von Polizei ausgeforscht

Zwölf Jahre lang hat eine 42-Jährige in Oberösterreich ein wahres Martyrium durchleben müssen. Die Frau wurde von einem 44-Jährigen aus Gallneukirchen beharrlich verfolgt und beschimpft, der Stalker mietete sich zuletzt sogar noch in jener Pension ein, in der sein Opfer arbeitete. Nun konnte die Polizei den Verdächtigen ausforschen und stellen.

Nahezu keine ruhige Minute war der 42 Jahre alten Frau in den letzten zwölf Jahren vergönnt. Der Verdächtige lauerte seinem Opfer immer wieder entlang eines Radweges in Mondsee auf, rief ihr nach, stellte sich der Frau in den Weg oder nahm sogar mit dem Auto die Verfolgung auf. 2014 nahm die 42-Jährige erstmals ihren ganzen Mut zusammen, ging zur Polizei und erstattete Anzeige gegen Unbekannt.

Am 26. August 2016 kam es dann zu einem neuerlichen und überaus unangenehmen Aufeinandertreffen der 42-Jährigen mit ihrem Peiniger. Sie wurde auf besagtem Radweg erneut zum Anhalten genötigt und von ihrem Stalker wüst beschimpft. Nur wenig später musste die Frau dann auch noch feststellen, dass sich der Verdächtige just in der Frühstückspension eingemietet hatte, in der sie in den Sommermonaten arbeitete.

Am nächsten Tag konnte der mutmaßliche Täter dann entlang des Radwegs von Polizisten gestellt werden. Ein Geständnis legte er bislang allerdings nicht ab. Der 44-jährige Verdächtige - er ist bereits wegen anderer Delikte amtsbekannt - wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.