Mo, 15. Oktober 2018

Entwicklungshilfe:

11.07.2016 15:05

Junge Kärntner auf „Weltreise“

Schlechte Bildung, kaum Freizeitangebote, bittere Armut: Für 16 junge Österreicher ist der Startschuss für ihre Hilfsmissionen in den ärmsten Regionen der Welt gefallen. Bei Sozialprojekten in Äthiopien, Ghana, Indien, Kolumbien, Kamerun und Mexiko werden sie sich um benachteiligte Kinder kümmern. Ein Kärntner ist in Ecuador aktiv.

Die rot-weiß-roten Hilfskräfte wurden jetzt offiziell in ihre Missionen auf der halben Welt entsandt, wo sie ein Jahr lang Sozialprojekte für benachteiligte Kinder unterstützen werden. "Ich wollte immer schon im Ausland arbeiten, um meine interkulturelle Kompetenz und meine sprachlichen Kenntnisse auszubauen", erklärt Aaron Keuschnig aus Steinfeld die Motive für seine Mission. Der 22-Jährige hat sich eine Auszeit genommen, um in einem Kinderheim in Südamerika mitzuhelfen und sich um seine Schützlinge zu kümmern. "Ich will mit ihnen lachen, spielen und einfach für sie da sein", erzählt der engagierte der Energietechnik-Student.

Wie Keuschnig haben sich zuletzt viele Kärntner in den Dienst der guten Sache gestellt und waren etwa in Indien oder Afrika bei Hilfsmissionen aktiv.

"So ein Einsatz ist ein intensiver persönlicher Lernprozess, der neue Perspektiven auf sich selbst und die Welt eröffnet" sagt Johannes Ruppacher, Geschäftsführer von "Volontariat bewegt". Er verweist auf die Wichtigkeit von Solidarität und ehrenamtlichem Engagement.

Nähere Informationen zu den Auslands-Hilfseinsätzen auf: www.volontariat.at

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