Di, 14. August 2018

Nach dem Schneechaos

29.04.2016 16:38

Was bleibt sind Schäden und Sorgen

Der Rekordschnee vom Mittwoch schmilzt jetzt fast so schnell wie er gefallen ist. Im ganzen Land wird nun das Ausmaß der Verwüstungen sichtbar - Bäume sind umgefallen, Blumen erforen und viele Unfälle passiert. Auch das Tierreich kam nicht ungeschoren davon. Und es könnte noch mehr folgen. . .

Alle Parks in der Landeshauptstadt bleiben bis auf weiteres gesperrt - zu hoch ist das Sicherheitsrisiko, Passanten könnten durch herabfallende Äste verletzt werden. Also muss aufgeräumt werden. Diese Arbeiten würden aber bis zu einem Jahr dauern, heißt es seitens des Stadtgartenamtes Klagenfurt.

Auch andernorts wird fleißig verräumt: "Erst wenn der ganze Schnee weg ist, können wir schätzen, wie hoch der Schaden ist", sagt Signe Fischer-Teuffenbach von der Baumschule Teuffenbach in Steindorf am Ossiacher See. So viel sei aber klar: "Wir haben sehr viel Bruch und auch Frostschäden, die meisten Pflanzen werden wohl verkaufsunfähig sein."

Imker bangen um ihre Schätzchen

Ob sich der kurze, aber heftige Wintereinbruch auch auf die Bienenvölker negativ ausgewirkt hat, werden erst die nächsten Tage zeigen: "Wir können uns die Bienenvölker erst ansehen, wenn es wieder wärmer wird. Das Risiko ist hoch, aber wir gehen von keinem Völkersterben aus", sorgt sich Winfrid Dareb von den City-Imkern.

Schneepflug "räumte" Temposchwellen weg

Im wahrsten Sinne des Wortes "weggeräumt" hat ein Schneepflug die Temposchwellen in Selpritsch bei Velden. Sie wurden zur Lärmeindämmung installiert und sorgten für lautstarke "Hup-Proteste" und großes Kopfschütteln.

Mittlerweile wurden einige der aufgemotzten und getunten Fahrzeuge beschädigt - denn GTI-Piloten fuhren über die Verankerung, mehrere Reifen sind regelrecht geplatz. "Uns ist nichts bekannt", heißt es bei der Polizeiinspektion in Velden: "Es gibt keine Anzeigen."

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