10.03.2006 18:34 |

Plus Interviews!

Bitterböse: "Goldene Zeiten"

In einer norddeutschen Kleinstadt: Ein paar Bauern, stinknormale Bürger und eine gierige Oberschicht, die alle Hände voll zu tun hat, um den Schein des Erfolges ihrer Schickeria zu wahren. Denn die Bankkonten sind strapaziert, die Gemüter ebenfalls, und irgendwie ist die Lage sowieso beschissen! Dem Golfclub der Reichen kommt der betrügerische Eventmanager Ingo da gerade Recht: Mit einem abgehalfterten Hollywood-Star im Schlepptau verspricht er Glamour und massig Publicity für das diesjährige Benefizturnier. Ingo wird engagiert und gerät mitten in die zwielichtigen Machenschaften der sexuell-frustrierten Kleinstadt-Elite, die für Geld und Ruhm auch vorm Mord nicht zurückschreckt.

„Goldene Zeiten“ bläst zum erbarmungslosen Angriff auf die Riege der oberen Zehntausend – hier kriegt jeder Schicki-Micki sein Fett weg, und der verlogenen Bussi-Bussi-Gesellschaft bröckelt bis zum Ende hin gehörig der Verputz von der Fassade!

Schwätzchen mit den Machern
Regisseur Peter Thorwarth und Darsteller Christian Kahrmann standen Krone.at Rede und Antwort beim Interview nach der geglückten Wien-Premiere und erzählten auch unter anderem von der Arbeit mit Dirk Benedict - dem kultigen Schauspieler aus der Serie "A-Team", der "Goldene Zeiten" ordentlich aufmöbelt und schauspielerisch vor der Einöde bewahrt.

Täuschend echt: Websites als PR-Gag
Für Dirk wurde großer Aufwand betrieben: Er mimt im Film einen Hollywood-Star, dessen TV-Serie extra für Goldene Zeiten erfunden wurde. Und das überzeugend: Für die Figur "John Striker" hat man sogar eine eigene Website eingerichtet, die täuschend echt aussieht.

Auch für den im Film genannten Tuning-Betrieb von Christian Kahrmann gibt's eine Homepage. Und auch auf der braucht's zwei drei Klicks, bis man sie als Film-PR enttarnt hat. Eine Besuch sind beide wert, weil sie eine Menge versteckte Infos bieten. Die Links gibt's in der Infobox!


Von Christoph Andert
Fotos (c) 3L-Filmverleih

Dienstag, 11. Mai 2021
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