Mo, 17. Dezember 2018

Kapitaler Fehler!

24.10.2014 00:50

ORF: „Darth Vaders“ sorgten für Schmunzler

Möge die Macht mit uns sein: Schon das Bild des doch recht steifen ORF-Korrespondenten Christian Wehrschütz mit zwei "Stormtroopers" dürfte den einen oder anderen "Zeit im Bild"-Zuseher am Donnerstag zum Schmunzeln gebracht haben - es verlieh dem vorerst etwas kargen Nachrichtenabend aber auch eine kleine Panne und letztlich eine Korrektur in der "ZiB 2".

Christian Wehrschütz, angesehener ORF-Mann in der Ukraine, hatte einen Beitrag über die dortige "Internetpartei" gedreht. Deren Vorsitzender bedient sich bekanntlich am Ruhm der legendären "Star Wars"-Saga und schafft es im "Darth Vader"-Kostüm und mit "Leibwächtern" im "Stormtrooper"-Outfit regelmäßig in die internationalen Schlagzeilen.

"Das sind 'Darth Vaders'"
Anmoderiert wurde Wehrschütz' Beitrag am Ende der "ZiB 1" - weil doch eher schrullig und wohl deshalb im "ZiB Magazin" platziert. Im Zuge dieses Hinweises machte Moderator Rainer Hazivar allerdings einen kapitalen Fehler: Er bezeichnete die beiden "Stormtroopers", die auf einem Foto mit Wehrschütz posierten, als "Darth Vaders" - noch dazu in der Mehrzahl, wo es doch nur EINE rechte Hand des Imperators geben kann!

"Star Wars"-Jünger machten ihrem Ärger umgehend auf Twitter Luft. EU-Parlamentarier Michel Reimon forderte gar eine Entschuldigung für den Fauxpas um die "Albino-Darth-Vaders".

"Das war natürlich falsch"
Das ließ sich Armin Wolf - der angeblich sogar unterm "ZiB 2"-Pult twittert - offenbar nicht zweimal sagen und korrigierte anhand zweier Bilder: "In der 'ZiB 1' haben wir diese beiden Gestalten als 'Darth Vader' bezeichnet. Das war natürlich total falsch. Diese beiden Herren sind bekanntermaßen 'Stormtroopers'. 'Darth Vader' schaut nämlich so aus, und wir hoffen wirklich, dass er jetzt nicht sauer auf uns ist. Tschuldigung."

"Zum Heulen"
Fazit des öffentlich-rechtlichen News-Abends: Rainer Hazivar ist kein "Star Wars"-Fan, "Darth Vader" ist Ukrainer und sprach mit Christian Wehrschütz über seine politischen Pläne, und auf Twitter gab's was zu lachen - neben der Tatsache, dass Armin Wolf ÖIAG-Aufsichtsratschef Siegfried Wolf interviewte, was "zum Heulen" war...

Martin Kallinger, krone.at

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