Mo, 20. Mai 2019
01.09.2014 16:26

Täter gefasst

Amokläufer in Neuseeland tötet zwei Menschen

Bei einem Amoklauf in einem Sozialamt in Neuseeland hat ein Bewaffneter zwei Frauen getötet und ein drittes Opfer schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei betrat der Mann am Montagvormittag das Amt in der Kleinstadt Ashburton, eröffnete mit einer abgesägten Schrotflinte das Feuer und flüchtete dann auf einem Fahrrad. Nach einer mehrstündigen Fahndung durch ein Großaufgebot der Polizei konnte der 48-Jährige gefasst werden.

Die Polizei leitete eine Großfahndung ein und rief alle Einwohner auf, nicht auf die Straße zu gehen. Für das Personal des Amtes wurde psychologische Betreuung organisiert. Nach rund sieben Stunden konnte der 48-Jährige mit Hilfe von Spürhunden an einem See verletzt gefasst werden.

Täter: "Bin heimgekommen, um zu sterben"
Bei dem Täter handle es sich um einen aus Ashburton stammenden Obdachlosen, der früher in einer Mine in Australien gearbeitet habe und an einer schweren Hautkrankheit leide, schrieb die Zeitung "Ashburton Guardian" auf ihrer Internetseite. "Ich bin heimgekommen, um zu sterben", soll er gesagt haben.

Die beiden getöteten Frauen waren Mitarbeiterinnen des Sozialamtes der Kleinstadt. Ein Zeuge sagte, der Schütze sei mit dem Amt im Clinch gewesen. Der 48-Jährige sei frustriert und wütend gewesen sein, weil er trotz mehrerer Anträge weiter auf der Straße leben musste. Zuletzt hatte er in einem Zelt übernachtet. Die Polizei soll ihn vertrieben haben.

Premier "schockiert und zutiefst erschüttert"
Der neuseeländische Premier John Key unterbrach wegen der Ereignisse eine Pressekonferenz zur Fiskalpolitik des Landes und bekundete sein Mitgefühl gegenüber den Angehörigen der Opfer. "Wie alle Neuseeländer bin ich schockiert und zutiefst erschüttert darüber, was pasiert ist", so Key. "In den nächsten Tagen werden viele Fragen darüber beantwortet werden müssen, wie so etwas geschehen konnte."

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