Die Firmeninsolvenzen in Salzburg gehen zurück – zumindest was das erste Quartal 2026 im Vergleich zu 2025 betrifft. Kein Bundesland Österreichs hat einen so starken Rückgang vorzuweisen. Die größten Insolvenzverfahren betrafen die GTB Bau GmbH aus Anif sowie jenes der Abtenauer Bergbahnen Gesellschaft.
Die Zahlen für das erste Quartal 2025 sind da! Was Firmeninsolvenzen betrifft gab es im ersten Viertel des Jahres in Salzburg um 34,81 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2025 – die höchste Rückgangsrate in Österreich. Denn auf das ganze Land gerechnet, gab es 1936 Eröffnungsanträge (einschließlich Insolvenzabweisungen), was einem Anstieg von 5,39 Prozent entspricht.
Die größten Insolvenzverfahren im ersten Quartal 2026 betrafen die GTB Bau GmbH aus Anif (Verbindlichkeiten von rund 7,09 Mio. Euro) sowie jenes der Abtenauer Bergbahnen Gesellschaft (rund 4,28 Mio. Euro an Verbindlichkeiten). Das Salzburger Verfahren mit den meisten betroffenen Dienstnehmern sei laut Statistik jenes der Reset Gruppe GmbH: 33 Arbeitsverhältnisse sind vom Insolvenzverfahren erfasst. Dahinter folgen die beiden oben genannten Firmen.
Auch weniger Privatinsolvenzen
Im Bereich der Privatinsolvenzen gab es in Salzburg einen Rückgang um 9,00 Prozent. Die Zahl sank von 100 auf 91. Die Gesamtpassiva der im ersten Quartal 2026 eröffneten Privatinsolvenzen in Salzburg belaufen sich auf rund 18,70 Mio. Euro.
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