10.01.2006 16:49 |

Spanien

Islamistische Terrorverdächtige gefasst

Unter dem Verdacht, Kämpfer für den Irak zu rekrutieren, wurden vergangenen Dienstag 20 mutmaßliche Moslem-Extremisten von der spanischen Polizei festgenommen. Bei den Festgenommenen, darunter 15 Marokkaner, drei Spanier, ein Türke und ein Algerier, handelt es sich um mutmaßliche Mitglieder von Gruppierungen, die Kontakte zur Al-Kaida pflegen.

Es gebe starke Hinweise darauf, dass eine der Zellen einen Algerier in den Irak entsandt habe, der dort im November 2003 einen Selbstmordanschlag auf einen italienischen Polizeistützpunkt verübt habe.

Bei diesem Anschlag wurden 19 Italiener und neun Iraker getötet. Der staatliche spanische Rundfunk berichtete, die Verdächtigen seien in Madrid und Barcelona, sowie im Baskenland gefasst worden. Doch das war nicht der einzige Erfolg, den die spanische Exekutive verzeichnen konnte. Bereits im vergangenen Monat konnten die spanischen Beamten 16 Menschen festnehmen, die Militante angeworben haben sollen.