Heute Abend feiert das Kriegsdrama „Sternstunde der Mörder“ um 20.15 Uhr auf ServusTV Free-TV-Premiere. Unter anderem glänzen Nicholas Ofczarek und Gerhard Liebmann in einer opulenten Produktion, für die man Prag in Wien nachgestellt hat.
Der Zweite Weltkrieg liegt in den letzten Zügen und die alliierten Befreier rücken immer näher, aber noch herrschen die deutschen Besatzer über die tschechische Hauptstadt Prag. Nach dem Mord an einer deutschen Offizierswitwe ermittelt Jan Morava (Jonas Nay) und wird dabei vom Gestapo-Beamten Erwin Buback (Nicholas Ofczarek) auf Schritt und Tritt überwacht. Buback soll zudem verdeckt in der Prager Polizei Widerstandskämpfer ausfindig machen.
Ein Schlächter treibt sein Unwesen
Als weitere Frauen sterben, wollen die beiden Ermittler dem tschechischen Killer Antonin Rypl (beängstigend intensiv: Gerhard Liebmann) eine Falle stellen, doch durch den Zusammenbruch der Ordnung aufgrund des Kriegsendes erschwert sich die Jagd auf den brutalen Schlächter. Um ein Blutband zu verhindern, muss sich Buback auf eine riskante Mission einlassen.
Gut dreieinhalb Stunden Spannung nach dem Roman von Pavel Kohout gibt es „Sternstunde der Mörder“ heute ab 20.15 Uhr auf ServusTV zu sehen. Dafür wurde Wien zu Prag gemacht, denn die Dreharbeiten dafür fanden vornehmlich in der Bundeshauptstadt statt. Für die Produktion hat Regisseur Christopher Schier insgesamt rund 1000 Komparsen eingesetzt. Ofczarek hat vor allem die Ambivalenz seiner Rolle interessiert, wie er der „Krone“ im Gespräch vermittelt. „Wichtig ist, dass man alles offenlässt. Dem Zusehenden nicht erklärt, was los ist und auf welcher Seite Buback steht. Man muss auch die Nerven haben, solche Räume zu öffnen, denn damit macht man den Zuseher zum Voyeur und nicht zum bloßen Betrachter.“
Parallelen zur Gegenwart
Der sehr intensive Rollen gewohnte Liebmann brilliert als eiskalter Mörder. „Ich finde die Figur so interessant, weil sie nicht aus reiner Lust mordet, sondern eigentlich ein armes Individuum ist, das von der Gesellschaft abgehängt wurde. Die Parallelen zur Gegenwart sind erstaunlich, denn es herrscht eine große Spaltung, die sehr gefährlich ist. Die Figur des Rypl steht exemplarisch für das, was passieren kann, wenn man die Menschen nicht mitnimmt. Ich spiele auch keine Bestie, sondern einen Menschen, der wahrgenommen werden will.“ Atemberaubende Historien-Spannung ist garantiert.
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