Spannende Aufgaben

Mistgabel statt Handy: Ostern im Camp Tierschutz

Niederösterreich
24.03.2026 13:00

Ein erfolgreiches Projekt geht in die zweite Runde! Nach dem gelungenen Start vergangenen Herbst organisiert der Österreichische Tierschutzverein im Assisi-Hof in Stockerau in den Osterferien wieder ein besonderes Erlebnis für Mädchen und Burschen im Alter von zwölf bis 15 Jahren: das Camp Tierschutz.

Die Woche vom 30. März bis 3. April wird im wahrsten Sinne des Wortes kein Streichelzoo für die Teilnehmer. Rund 80 Bewohner – von Eseln und Schafen bis zu Katzen und Kaninchen – müssen schließlich täglich auf dem 16.000 Quadratmeter großen Naturparadies, das in Not geratenen Tiere Unterschlupf gewährt, gepflegt werden.

Verantwortungsvolle Tätigkeit
Die Jugendlichen arbeiten dabei mit den Tieren, übernehmen Verantwortung und lernen viel über das Berufsbild des Tierpflegers – und das aus erster Hand. „Wir wollen jungen Menschen praxisnah zeigen, wie moderner, artgerechter Tierschutz funktioniert“, schildert Alfred Kofler, Leiter der Tierpflege am Assisi-Hof.

Rund 80 Tiere warten auf die Camp-Teilnehmer.
Rund 80 Tiere warten auf die Camp-Teilnehmer.(Bild: Österreichischer Tierschutzverein)
Im Herbst konnten die ersten Teilnehmer des Camps bereits über ihre Zertifikate jubeln.
Im Herbst konnten die ersten Teilnehmer des Camps bereits über ihre Zertifikate jubeln.(Bild: Österreichischer Tierschutzverein)
Tierpfleger Alfred Kofler und Sabrina Kisser warten auf eine neue Gruppe Jugendlicher.
Tierpfleger Alfred Kofler und Sabrina Kisser warten auf eine neue Gruppe Jugendlicher.(Bild: Österreichischer Tierschutzverein)

Ein besonderes Highlight in dieser Woche wird eine Exkursion an die Veterinärmedizinische Universität Wien sein. Dort können die Camp-Besucher den Experten über die Schulter blicken und hautnah erfahren, wie moderne Tiermedizin funktioniert und verletzten Tieren geholfen wird.

Zertifikate für Teilnehmer
Am Ende des fünftägigen Camps gibt es für die Teilnehmer ein Zertifikat. „Als ,Tierschutz-Champions’ nehmen die Jugendlichen eine Urkunde und das nötige Rüstzeug mit nach Hause, um als Botschafter für den Tierschutz in ihrem Umfeld aktiv zu werden“, ist Kofler überzeugt.

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