Pierer verkauft Anteil

Millionen-Deal: Neue Eigentümer für Pankl

Steiermark
12.03.2026 17:40
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Die Knill-Gruppe, die Raiffeisen-Landesbank und die Invest AG übernehmen zwei Drittel der Pankl Racing Systems AG in Kapfenberg. Stefan Pierer hält dann nur noch ein Drittel des Unternehmens.

Nur noch ein Drittel der Pankl Racing Systems AG wird in Zukunft der Pierer Industrie AG von Stefan Pierer gehören. Der Rest wird, wie am Donnerstag bekannt gegeben wurde, an ein Konsortium verkauft: Die Knill-Gruppe übernimmt ein Drittel des Unternehmens mit Sitz in Kapfenberg, je ein Sechstel kaufen die Raiffeisen-Landesbank Steiermark und der Private-Equity-Fonds Invest AG. Die zuständigen Behörden müssen dem Deal noch zustimmen.

„Wir freuen uns sehr über diese steirisch-österreichische Lösung, die Pankl Racing Systems auch in Zukunft als unabhängigen und innovativen Technologieführer positioniert“, sagt Pankl-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Plasser. „Mit unseren neuen Partnern bündeln wir Know-how, regionale Verbundenheit und finanzielle Stabilität, um unsere Marktposition weiter auszubauen und neue Wachstumsfelder zu erschließen.“

Pankl hat seinen Hauptsitz in Kapfenberg und Standorte in Großbritannien, den USA, China und ...
Pankl hat seinen Hauptsitz in Kapfenberg und Standorte in Großbritannien, den USA, China und Japan.(Bild: Pankl)

Pankl stellt sogenannte High-Performance-Komponenten für den Motorsport, die Automobil- und die Luftfahrtbranche her. Der Konzern beschäftigt international rund 2150 Mitarbeiter, 1500 davon in Österreich. Der Jahresumsatz beträgt 360 Millionen Euro.

„Bekenntnis zum Standort Steiermark“
Stefan Pierer ist Alleinaktionär der Pierer Industrie AG. „Dieses Konsortium zeigt ein klares Bekenntnis zum Standort in der Steiermark, und es unterstreicht unser volles Vertrauen in die Strategie und das Innovationspotenzial der Pankl Racing Systems AG“, sagt der ehemalige KTM-Chef, der in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. „Als Kernaktionär stehen wir zu unserer Verantwortung und werden den eingeschlagenen Weg des Unternehmens aktiv begleiten.“ Auch Martin Schaller (RLB) sowie Christian und Georg Knill betonen, dass sie die Industrie und den Wirtschaftsstandort stärken wollen.

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