Die Sparkasse Baden plant eine umfassende Neugestaltung im Zentrum von Baden. Im Zuge dessen wird die alte Feuerwehr an einem anderem Standort neu gebaut und der frei werdende Platz in ein modernes Kulturquartier umgewandelt. Auch das Rollett-Museum könnte dort seinen neuen Platz finden ...
Die Grabengasse zählt zu den wichtigsten Lebensadern der Badener Innenstadt. Nun steht das Gebiet vor einem bedeutenden Wandel: Gemeinsam arbeiten die Sparkasse und die Stadtgemeinde Baden an der Vision eines neuen Stadtquartiers, das Baden nachhaltig prägen soll und die Innenstadt noch attraktiver werden lässt.
Geplant ist eine umfassende Neugestaltung rund um den Hauptplatz und die Grabengasse. Das historische Gebäude der Sparkasse wird saniert und zu einem modernen Beratungszentrum weiterentwickelt. Ergänzt wird das Projekt durch neue Arbeitswelten, eine Tiefgarage sowie einen Veranstaltungsraum für bis zu 200 Gäste. Auch ein „Financial Life Park“ für Schüler soll entstehen und jungen Menschen den Umgang mit Geld näherbringen.
Parallel dazu zieht die Stadt Baden den Bau des neuen Feuerwehrhauses vor. Der Standort soll hierbei von der Grabengasse in die Fabriksgasse verlegt werden.
Wird Rollett-Museum verkauft?
Geplant ist, das dadurch freiwerdende Areal künftig zu einem lebendigen Kulturzentrum zu gestalten – mit Stadtmuseum, Archiv und Bücherei. Gerüchten zufolge könnte auch das Rollett-Museum hierherziehen. Das älteste Museum Niederösterreichs ist derzeit im ehemaligen Rathaus der Gemeinde Weikersdorf am Weikersdorfer Platz untergebracht. 1912 wurde Weikersdorf in die Stadt Baden eingegliedert und verlor somit seine ursprüngliche Funktion. Das wunderschöne, im Stil der deutschen Renaissance errichtete Gebäude, das zum Eigentum der Stadt gehört, könnte dann zum Verkauf stehen.
Dies wird jedoch noch nicht offiziell bestätigt, aber auch nicht dementiert. „Fakt ist, dass das Gebäude stark sanierungsbedürftig ist und es sich die Stadt auf die Dauer nicht mehr leisten kann“, heißt es dazu aus dem Rathaus. Und: „Vorerst passiert erst mal gar nichts, jetzt wird erst mal analysiert, was wir brauchen“, so Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli.
Baubeginn des Projektes ist für 2027 geplant. Die Bauzeit soll rund zwei Jahre betragen.
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