Landesausstellung 2026

Psyche im Fokus: „Wenn die Welt Kopf steht“

Niederösterreich
04.03.2026 11:00

Seelische Erkrankungen stehen bei der neuen Landesausstellung im Klinikum Amstetten-Mauer im Mittelpunkt. Einzigartig dabei: Die Schau findet bei laufendem Krankenhaus-Betrieb statt. 

Diese Landesausstellung findet bei laufendem Betrieb statt. Das ist einzigartig“, wird Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner anlässlich der bevorstehenden Eröffnung der neuen Schau im Landesklinikum Mauer nicht müde zu betonen. Im Fokus steht dabei die seelische Gesundheit. Unter dem Titel „Wenn die Welt Kopf steht – Mensch. Psyche. Gesundheit“ wird ab 28. März alles rund um das Thema beleuchtet. Und das in einer Spezialklinik für psychische Erkrankungen.

Bürgermeister Lukas Michlmayr, wissenschaftlicher Leiter Armin Laussegger, Christian Korbel, ...
Bürgermeister Lukas Michlmayr, wissenschaftlicher Leiter Armin Laussegger, Christian Korbel, Mikl-Leitner, Michaela Hinterholzer, Bürgermeister Christian Haberhauer und Geschäftsführer Erwin Klissenbauer(Bild: NLK Filzwieser)
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit dem wissenschaftlichen Leiter der Landesausstellung ...
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit dem wissenschaftlichen Leiter der Landesausstellung Armin Laussegger(Bild: NLK Filzwieser)

Im Wandel der Zeit
„Was ist schon normal in Mauer?“, erklärt Christian Korbel, ärztlicher Direktor des Landesklinikums Mauer auf den Trubel kurz vor der Eröffnung angesprochen. Drei Jahre lang wurde geplant, insgesamt 43 Millionen Euro hat man investiert, um mit Tabus und Stigmatisierung von psychisch Kranken zu brechen. Im Zentrum der Landesausstellung steht der gesellschaftliche Umgang mit Betroffenen im Wandel der Zeit. So soll etwa ein eigens geschaffener Lernort die Euthanasie-Verbrechen aus der NS-Zeit aufgreifen.

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Für das Landesklinikum Mauer hat Schutz der Patienten oberste Priorität – etwa durch bauliche Maßnahmen und Kulturvermittler.

Christian Korbel, ärztlicher Direktor

Herausforderungen für die Zukunft
Mithilfe von mehr als 360 Ausstellungsobjekten werden Geschichten erzählt, in 21 Interviewstationen Patienten, Fachleuten und Angehörigen eine Stimme verliehen. Beim Parcours durch den Außenbereich werden die Besucherwege so geführt, dass kein Patientenkontakt stattfindet, Kulturvermittler werden am Gelände unterwegs sein. Dass bei der heurigen Landesschau die seelische Gesundheit im Fokus stehe und das Landesklinikum Mauer als Standort gewählt wurde, sei ein bewusstes, starkes Zeichen, erklärt Mikl-Leitner. Denn: „Diese Krankheiten sind die Herausforderungen für die Zukunft“, hält Korbel fest.

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