Das Berghaus am Schneeberg, die großzügig ausgebaute Hütte bei der Endstation des „Salamanders“ auf 1800 Metern Höhe, wird seit kurzem zum Verkauf angeboten. Besitzer Jaroslav Šťastný sieht dem allerdings auch mit einem weinendem Auge entgegen.
Seit 31 Jahren ist der gebürtige Tscheche Jaroslav Štastný Besitzer des Berghauses am Schneeberg. Hier, auf 1800 Metern Höhe, an der Endstation der Bergbahn „Salamander“, hat er vor allem wetterbedingt schon einiges erlebt. Jetzt, mit fast 79 Jahren, denkt er schön langsam ans Aufhören. Mit der Betonung auf „langsam“. Denn dass der Verkauf schnell abgewickelt werden soll, das wünscht er sich noch nicht so recht. „Ich habe es nicht eilig“, freut er sich auf jeden Fall noch spürbar auf die kommende Sommersaison.
Trotzdem steht sein geliebtes Berghaus bereits auf der Immobilienseite von Austria Sotheby’s International Realty um 1,850.000 Euro zum Verkauf. „Da es sich um eine außergewöhnliche Liegenschaft mit gewissen Rahmenbedingungen handelt - insbesondere was die Bewirtschaftung sowie die Erreichbarkeit betrifft - ist der Interessentenkreis naturgemäß selektiver“, so die zuständige Maklerin Barbara Bradler.
Es gab bereits nationale und internationale Anfragen. Bisher kam es allerdings noch zu keiner finalen Einigung.
Barbara Bradler, Maklerin bei Austria Sotheby’s International Realty
Haus würde sich als Gesundheitsressort bestens eignen
Štastný könne sich vorstellen, dass sein Haus als Gesundheitsressort eine neue Bestimmung finden könnte. „Luft und Höhe zwischen 1600 und 1800 Meter wirken wie ein Jugendelixier.“
Auch ihm empfahl ein Arzt vor 32 Jahren, er solle wegen seiner Bronchitis in die Berge oder ans Meer ziehen. Entschieden habe er sich damals für die Berge. Was er nach einem Verkauft in seinem Leben noch plane? „Wieder in die Berge ziehen“, so Štastný, als gäbe es für ihn ohnehin keinen anderen Ort.
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