Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich kamen im Rahmen des JusHAK Moot Court am Freitag nach Innsbruck, um vor einem Richtersenat einen fiktiven Fall zu verhandeln.
Heute auf dem Programm im Landesgericht in Innsbruck: ein Fall aus dem Arbeitsrecht. Ein Mitarbeiter eines Supermarkts soll etwas gestohlen haben, darauf folgte die Kündigung. Dieser wehrt sich dagegen. Der Fall wird über den ganzen Tag verhandelt, die Vorbereitungen dazu starteten im Oktober. Aufgerollt wird der Fall von – richtig! – Schülerinnen und Schülern aus ganz Österreich. Der JusHAK Moot Court bietet allen Jugendlichen des 4. Jahrgangs die Möglichkeit, ihre erlernten Kompetenzen im Rahmen eines simulierten Gerichtsverfahrens anzuwenden.
Anspannung, Gelächter und viele gefällte Urteile
Der Saal ist prall gefüllt, alle Zuschauerplätze sind belegt und die Parteien ebenfalls auf ihren Plätzen. Die Nervosität merkt man allen zu Beginn an. Aber: Wer wäre denn bitte nicht nervös, wenn man einmal selbst in der Rolle steckt und vor einem Richtersenat und vielen Zusehern zum ersten Mal einen Fall im Gericht verhandeln muss?
Ordnungsruf für den Richter
Mit Fortdauer des Rollenspieles werden die Schülerinnen und Schüler immer souveräner, nach einigen Nachfragen der Richter entstehen regelrechte Diskussionen, es wird argumentiert, sogar gelacht. „Ordnungsruf für den Richter“, ruft er, als sein Telefon plötzlich bimmelt. Gelächter im Saal. Die Richter, die die Verhandlungen führen und beurteilen, bringen sowohl eine Menge Erfahrung, als auch eine Portion Lockerheit mit.
Feedback und Lob für die Schüler
Nach jeweils 15-minütigen Ausführungen der beiden Teams und Nachfragen der Richter ziehen sich diese zurück. Als sie aus der unauffälligen Türe wieder heraustreten, fällen sie ein Urteil, stets im Namen der Republik. Danach gibt es wertvolles Feedback für die Schülerinnen und Schüler, die sich an diesem Tag wohl mindestens eines verdient haben: eine gehörige Menge Respekt und Anerkennung.
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