Anfang März wird Rußbach am Pass Gschütt wieder zum Mittelpunkt der Kernastrophysik. Zur 21. Rußbach School for Nuclear Astrophysics reisen 61 Forscher aus 19 Ländern an. Die Winterschule bringt Studierende, Nachwuchswissenschaftler und internationale Expertinnen eine Woche lang nach Salzburg.
Wenn Anfang März die 21. Rußbach School for Nuclear Astrophysics startet, wird das Dorf am Pass Gschütt erneut zum Treffpunkt der internationalen Kernastrophysik. Von 1. bis 7. März 2026 kommen 61 Wissenschaftler aus 19 Ländern nach Rußbach, um sich mit der Entstehung der Elemente im Universum zu beschäftigen. Die Winterschule bringt Studierende, Nachwuchsforscher und erfahrene Experten in einer kompakten Woche zusammen und hat sich in über zwei Jahrzehnten als fester Termin der Community etabliert.
Heuer steht die Schule auch im Zeichen des Gedenkens: Gründer Karl-Ludwig Kratz, eine prägende Persönlichkeit der Kernastrophysik, ist im Vorjahr kurz nach Ende der Tagung verstorben. Sein Ansatz, Forschung in einer offenen, fast familiären Atmosphäre zu verbinden, prägt das Format bis heute. Für Rußbach bedeutet die Woche internationale Sichtbarkeit und zusätzliche Gäste in einer sonst ruhigen Jahreszeit.
Ein Programmpunkt richtet sich ausdrücklich an die Bevölkerung: Am Dienstag, 3. März, um 11.30 Uhr hält Jenny Feige vom Museum für Naturkunde Berlin im Pfarrsaal Rußbach einen allgemein verständlichen Vortrag unter dem Titel „Erdnahe Sternexplosionen – Was die Tiefsee über unser Leben in der Blase verrät“. Der Vortrag findet auf Deutsch statt, der Eintritt ist frei.
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