Eineinhalb Jahre wurde ermittelt, nun landet der Fall vor Gericht: Zwei junge Murauer im Alter von mittlerweile 22 bzw. 23 Jahren dealten mit insgesamt fünf Kilogramm Marihuana und 100 Gramm Kokain im Wert von rund 60.000 Euro. Auch insgesamt 52 Abnehmer wurden ausgeforscht und angezeigt.
Wie aus ermittlungstaktischen Gründen erst am Dienstag bekannt wurde, klickten schon vor gut einem Jahr die Handschellen: Im Dezember 2024 wurden die beiden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben an ihren Wohnadressen im Bezirk Murau festgenommen. Bei Hausdurchsuchungen wurden neben Marihuana, Kokain, Suchtgiftutensilien und Bargeld aus dem Drogenhandel auch Waffen sichergestellt.
Bis zum heurigen Jänner saß das Duo in der Justizanstalt Leoben in U-Haft. Monatelange Ermittlungen führten zum Ergebnis, dass die beiden insgesamt rund 5000 Gramm Marihuana und etwa 100 Gramm Kokain gewinnbringend in Verkehr gesetzt haben dürften. Der Straßenverkaufswert beläuft sich laut Polizei auf rund 60.000 Euro.
Drogennetz erstreckte sich auf gesamte Obersteiermark
Der Handel war laut Landespolizeidirektion Steiermark „durchaus professionell und organisiert“, die jungen Männer bedienten sich auch mehrerer Sub-Dealer und Kuriere, um ihre zahlreichen Abnehmer in der gesamten Obersteiermark zu beliefern. Des Öfteren sei es dabei auch zu Drohungen mit Waffengewalt und Nötigungen gekommen, so die Polizei.
Die umfangreichen Ermittlungen sind mittlerweile abgeschlossen, demnächst muss sich das Duo für seine Umtriebe vor Gericht verantworten: Die Staatsanwaltschaft Leoben bereitet aktuell die Anklageschrift vor.
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