In Schwaz und Jenbach übernahmen am Donnerstag die Maskierten die Regie – und Tausende waren im Getümmel. Unterdessen wurden in Axams und Patsch am Unsinnigen alte Traditionen hochgehalten.
In der Silberstadt Schwaz, in der im Vorjahr 8500 Närrinnen und Narren am Unsinnigen Donnerstag gezählt wurden, startete das bunte Treiben bereits um 10 Uhr. So richtig voll wurden die Gassen um kurz vor 14 Uhr.
Die Maskenprämierung sowie die anschließende Übergabe des Stadtschlüssels von Bürgermeisterin Victoria Weber an die 1. Schwazer Faschingsgilde lockte auch heuer wieder zahlreiche Fans der fünften Jahreszeit an. Viel Applaus gab es auch für den Auftritt der Brauchtumsgruppe.
„Tengl, Tengl!“ schallte es durch ganz Jenbach
Eine stattliche Menge von Verkleideten versammelte sich punkt 13.13 Uhr vor der Bühne am Südtirolerplatz. Während der „Tengl-Tengl-Express“ bereits seine Runden zog, musste Bürgermeister Dietmar Wallner die Stadtschlüssel an Narren-Präsident Christian Amrainer abtreten, der sich optisch den noch viel mächtigeren US-Präsidenten als Vorbild genommen hatte.
Zunächst bei Sonnenschein tummelten sich die Narren am Platz, auch späterer Regen konnte die bereits überschäumende Stimmung in den kleinen Zelten kaum bremsen.
„Umwerfende“ Wampeler und die lauten Schellenschlagerinnen
Manchmal muss man Glück haben: Föhn und Sonnenfenster bescherten tolle Bedingungen, als in Axams und Patsch die Figuren der Fasnachtszeit ihren großen Auftritt hatten.
Die zentrale Figur in Axams ist auch der Namensgeber, der „Wampeler“. Ausgestopft mit Heu verkörpert er den Winter und muss mit aller Kraft verhindern, von den Reitern auf den Rücken geworfen zu werden. Ein raues Schauspiel, das die männliche Jugend zu Höchstleistungen anspornt. „Umwerfend“ sind auch die feinen Figuren, etwa die majestätischen Tuxer.
Einen „Feiertag“ im Zeichen der Fasnacht gab es auch in Patsch. Zwar ist das traditionelle Schellenschlagen auch in anderen Orten verbreitet, doch im Mittelgebirgsort sind nur Frauen die Aktiven und sie begeisterten bei ihren Auftritten vor dem Gemeindezentrum sowie beim „Schmied“ und beim „Kiachl“. Das 50-Jahr-Jubiläum der örtlichen Brauchtumsgruppe wird am Freitag mit dem Kinder-Mullerschaug’n (15 Uhr) und am Samstag dem Umzug (Samstag 15 Uhr) weiter zelebriert.
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