Jetzt Mietreduktion

48 Wohnungen waren 55 Tage lang ohne Trinkwasser

Niederösterreich
13.02.2026 11:00

In Neunkirchen (NÖ) mussten 48 Wohnungen seit Dezember ohne Trinkwasser auskommen. Ein Fehler in der Heizungsanlage war der Grund dafür. Dieser wurde jetzt endlich behoben und die Siedlungsgenossenschaft beteuert: „Reine Vorsichtsmaßnahme: Das Wasser war nie verunreinigt.“ 

„Ich habe das ständige Flaschenschleppen schon so satt“, schimpft Paula S. aus der Neunkirchner Wohnhausanlage Hammerbachgasse/Brahmsgasse. Warum diese Klage? Mit 19. Dezember wurden die Mieter der 48 Wohneinheiten per Aushang – und später auch per Brief – darüber informiert, dass aufgrund eines Heizungsproblems sowohl das Kalt- als auch das Warmwasser bis auf Weiteres nicht zum Trinken geeignet sei. Die Bewohner behalfen sich seitdem mit abgekochtem oder zugekauftem Wasser aus dem Supermarkt.

Bewohner verängstigt wegen Folgen
„Nebenbei war immer die Angst, was kann passieren, wenn ich das Wasser aus dem Hahn trotzdem trinke?“, sorgte sich auch eine ältere Nachbarin um ihre Gesundheit. Denn des Öfteren vergaß so mancher darauf, dass die zuständige Siedlungsgenossenschaft SG Neunkirchen genau davor gewarnt hatte.

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Manchmal habe ich ganz darauf vergessen und das Wasser einfach trotzdem getrunken. Ich hatte dann immer Angst, dass es gesundheitliche Folgen haben könnte. 

Pensionistin aus der Wohnhausanlage

Fehler nun entdeckt – auf Bewohner wartet Mietzinsminderung
Jetzt, 55 Tage später, gab es endlich Entwarnung. Nach langwieriger Suche wurde nun ein sogenannter Wärmetauscher in einer Wohnung entdeckt, der undicht war. „Dieser wurde nun erfolgreich ausgetauscht“, so die SG Neunkirchen. Und sie beruhigt: „Es wurde nie eine Verunreinigung des Trinkwassers nachgewiesen und es bestand nie eine konkrete gesundheitliche Gefährdung. Die Information erfolgte ausschließlich als Vorsichtsmaßnahme.“

Für die Mieter der Wohnhausanlage endlich Grund zum Aufatmen. Und auch ein bisschen zur Freude, denn die Siedlungsgenossenschaft verspricht sämtlichen Bewohnern nun eine Mietzinsminderung von zehn Prozent für diese nervigen Unannehmlichkeiten.

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