Martinek-Kaserne

Bundesheer will den Ladenhüter endlich loswerden

Niederösterreich
11.02.2026 13:00

Die Martinek-Kaserne in Baden steht seit knapp 13 Jahren leer – und jetzt wieder zum Verkauf. Bisher sind allerdings alle Bemühungen, neue Eigentümer zu finden, gescheitert. Und nach wie vor gilt: Schnäppchen ist ehemalige Kaserne keines.

Auf ein Neues! Das Bundesheer schreibt die ehemalige Martinek-Kaserne in Baden erneut zum Verkauf aus. Bereits 2013 waren die Soldaten von dem 40 Hektar großen Gelände an der Grenze zwischen der Kurstadt und Sooß abgezogen. Und schon der damalige Badener Bürgermeister Kurt Staska warnte in der „Krone“: „Der Bund wird auf dem Areal sitzenbleiben.“ Als Stolperstein für einen Verkauf nannte er den Denkmalschutz.

Bürokratische Hürden
13 Jahre später verkünden Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und die jetzige Badener Stadtchefin Carmen Jeitler-Cincelli, dass „sämtliche bürokratische Hürden“ beseitigt seien: „Der Weg für eine neue Nutzung und Entwicklung des Areals ist frei.“

Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli (li.) mit Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.
Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli (li.) mit Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.(Bild: 2026psb/zVg)

Mehrwert für Baden
Ideen reichen von einem modernen Bildungszentrum über  innovative Gesundheits- und Sportangebote bis hin zu Flächen für die Kreativwirtschaft. „Entscheiden ist, dass wieder Leben in die ehemalige Kaserne einzieht“, betonen die Ministerin und die Bürgermeisterin. Letztere pocht darauf, dass die künftige Nutzung „einen spürbaren Mehrwert für Baden“ schaffen müsse. Schnäppchen ist die alte Kaserne freilich keines. Der Mindestpreis laut APA: 36 Millionen Euro!

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