Leerstand bedeutet Stillstand: Damit eine Region ein großes Potenzial nutzt, satteln fünf Kommunen nun ein gemeinsames Projekt: Der Landschaftspark Schmidatal Manhartsberg setzt auf ein Zweijahresprojekt, das sich sowohl leer stehenden Gebäuden, als auch ungenutztem Bauland widmet – Motto: Leerstand ist kein Schicksal!
Zwölf Prozent des Wohngebietes stehen – je nach Lage der Kommunen – leer. Das sind etwa 690 Gebäude, so die ersten Analysen des neuen Projektes „Leerstandsmanagement“ in der Region Schmidatal Manhartsberg, das im Gemeindezentrum Hohenwarth im Bezirk Hollabrunn gestartet wurde.
Auch unbebautes (leeres) und schon gewidmetes Bauland ist Thema
„Hier kommen noch 162 Hektar erschlossenes, unbebautes Bauland dazu“, sagt Florian Hinteregger, Obmann der Weinviertler Region. Man wird mit den geplanten Aktionen keinen Sprint, sondern einen Marathon bewältigen müssen. Oder wie Bezirkshauptmann Karl-Josef Weis resümiert: „Leerstand ist kein Schicksal.“
Leerstand ist kein Randthema, sondern riesiges Potenzial. Es ist unsere Verantwortung, mit Flächen und Gebäuden nachhaltig umzugehen.
Regionsobmann Florian Hinteregger
Was schon am Plan steht: Wanderausstellung und Themenabende
Dazu ist Freiwilligkeit und Zusammenarbeit die erste Devise, wie Projektleiterin Lena Weitschacher betont: „Private und öffentliche Interessen sollen sichtbar gemacht werden“, kündigt sie eine Palette an Maßnahmen an, die mit einer Wanderausstellung am 9. Februar in Ravelsbach startet. Zu sehen am 9. Februar von 13 bis 16 Uhr; am Dienstag, 10. Februar, von 9 bis 12 und von 13 bis 18 Uhr. Zusätzlich gibt es einen Themenabend am Montag, 9. Februar, 16 bis 19 Uhr im Gemeindeamt (www.schmidatal.at).
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