Sowohl in den Kindergärten als auch in der schulischen Ganztagsbetreuung entstehen heuer zahlreiche neue Plätze, weil immer mehr Elternteile arbeiten müssen, um die hohen Lebenskosten zu stemmen. Für die neuen Einrichtungen braucht es aber auch neues Personal, welches schwer zu finden ist.
Die Ziele der Stadtregierung sind klar: mehr Plätze in der Kinderbetreuung und auch in der schulischen Ganztagsbetreuung. Dafür wird derzeit fleißig gebaut. So soll es durch Neu- und Ausbauten heuer acht zusätzliche Gruppen in den städtischen Kindergärten geben.
„Welche Gruppen hineinkommen, ist noch nicht ganz klar. Wenn mehr für Drei- bis Sechsjährige benötigt werden, haben diese Vorrang, weil sie näher zur Schule sind“, sagt Jutta Kodat, Amtsleiterin in der Abteilung Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt Salzburg.
Wie eine Erhebung im vergangenen Jahr ergeben hat, ist der Bedarf in allen Bereichen – ob bei den Kleinstkindern bis hin zur Ganztagsbetreuung in den Volksschulen – auch in den kommenden Jahren hoch. 200 neue Kindergartenplätze sollen bis 2027 entstehen. „Wir erweitern das Angebot an alterserweiterten Gruppen, um flexibel auf die Altersstruktur zu reagieren. In diesen können Kinder von ein bis sechs Jahren betreut werden“, erklärt Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ).
Es ist aber auch eine große Herausforderung, die neuen Gruppen auch besetzen zu können. Es gibt ja immer noch einen Fachkräftemangel.
Amtsleiterin Jutta Kodat
Gerade in der vorschulischen Betreuung sollte jeder einen Platz bekommen. Ein großer Schritt wird in der schulischen Tagesbetreuung ab dem Sommer in der Volksschule und Mittelschule in Nonntal gemacht. Dort wird es nach dem Umbau eine moderne Einrichtung geben. Insgesamt flossen 22 Millionen Euro in das Projekt.
Für die Betroffenen ist es eine große Erleichterung. „Es war schon fünf nach Zwölf! Jetzt wird das richtig toll“, ist zu hören. Wie viele Kinder künftig dort ganztägig betreut werden, ist noch nicht klar. Der Bedarf kann aber sicher gedeckt werden. Jutta Kodat sieht weiterhin Handlungsbedarf. Es laufen schon Planungen in Volksschulen wie etwa Josefiau oder Itzling. „Ziel ist es, dass jede Schule für die Betreuung einen eigenen Essensraum und auch einen separaten Spielraum hat“, so die Amtsleiterin.
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