Raser-Jagd geht weiter

Stadt, Land und Polizei koordinieren Raser-Radars

Salzburg
02.02.2026 19:00

Zu dritt und abgestimmt möchte Verkehrslandesrat Stefan Schnöll gegen Raser vorgehen. Ein neues Radarauto und härtere Strafen sollen helfen. Bei den härteren Strafen fordert der Landespolitiker jedoch die Gerichte auf, bei den Urteilen den gesetzlichen Rahmen auch auszuschöpfen...

Mit geeinten Kräften wollen Stadt und Land Salzburg mit der Polizei gegen Raser vorgehen. Mittlerweile acht Radarautos haben die drei Spieler im Kampf gegen die Flitzer angeschafft – das letzte hat Verkehrslandesrat Stefan Schnöll für das Land Salzburg ankaufen lassen. So möchte man flächendeckend die unbelehrbaren Temposünder weiter aufmischen. Das Ganze soll landesweit koordiniert ablaufen, um alle gängigen Raserstrecken bestmöglich abzudecken.

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In den vergangenen drei Jahren ist die Zahl der Verkehrstoten kontinuierlich zurückgegangen – das ist auf Maßnahmen, wie verschärfte Kontrollen, zurückzuführen.

Stefan Schnöll, Verkehrslandesrat (ÖVP)

Die Ereignisse in den ersten 34 Tagen des Jahres zeigen, dass Handlungsbedarf besteht. Am 11. Jänner donnerte ein Syrer mit einem 400-PS-Leih-Boliden in der Schwarzstraße gegen fünf parkende Autos und fuhr alles zu Schrott.

Am 25. Jänner krachte es in der Imbergstraße: Ein 17-Jähriger beschleunigte seinen Wagen auf 100 km/h im Ortsgebiet. Er verlor die Kontrolle, krachte in eine Mauer und wurde wie sein Beifahrer verletzt.

Er wurde vorher von einem der mobilen Radarautos geblitzt. Das hilft zwar nicht gegen Schäden, beweist aber, dass er deutlich zu schnell unterwegs war. Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP) will aber nicht nur mehr Kontrollen. Er fordert vehement strengere Strafen: „Wir haben den Strafrahmen über die Jahre erhöht, es ist Zeit, dass die Verwaltungsgerichte diese Strafen auch erteilen.“ Bis 7500 Euro Strafe fürs Rasen ist möglich – ausgesprochen werden meist viel geringere Pönalen. 

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