Einer 38-jährigen Frau aus dem Waldviertel (NÖ) wurde „digital“ der Kopf verdreht: Sie zahlte 650 Euro für ein Packerl der Internet-Liebe, damit es in der Türkei nicht festgehalten werde. Auch ein „analoger“ Betrüger trieb sein Unwesen: Er täuschte Kassiererinnen geschickt mit „kleinen Scheinen“.
Intensiv war der Kontakt einer 38-Jährigen aus dem Bezirk Gmünd mit einem „Offizier“, der vorgab, in Syrien stationiert zu sein. Mit Nachrichten über Soziale Medien, speziell Whatsapp, erschlich sich der Betrüger das Vertrauen der Frau.
Eines Tages teilte ihr der „Offizier“ mit, er werde an sie ein Paket schicken und es später abholen. Bald darauf meldete sich ein „Paketdienst“, der 650 Euro forderte, da sonst das Paket in der Türkei zurückgehalten werde. Die Frau überwies das Geld auf ein englisches Konto. Bei der neuerlichen Aufforderung, 1.050 Euro zu bezahlen, wurde das Opfer aber stutzig – und zeigte den Betrug bei der Polizei an.
Aus 400 mach 200 Euro
Ein „analoger“ Betrüger südländischen Typs mit auffällig gelber Jacke war in Gföhl und Zwettl unterwegs. Der schlanke Mann zwischen 50 und 60 Jahren zog in zwei Geschäften, wo er mit blauem Skoda Fabia vorfuhr, dieselbe Masche ab. Er kaufte Paysafe-Karten um 400 Euro, legte nur 10-Euro-Scheine vor. Als die Verkäuferin nachzählte, fehlte ein Zehner. Er zählte selbst nochmals und überreichte den fehlenden Schein mit den anderen Scheinen. Bei der Abrechnung gab es dann das böse Erwachen: 200 Euro fehlten.
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