Von Dauerfrost über Glatteis bis zu erheblicher Lawinengefahr zeigte der Winter in den vergangenen Wochen in der Steiermark seine Krallen. Nun gibt es Entwarnung an nahezu alle Fronten – nur die Sonne macht sich rar.
Äußerste Vorsicht war vor allem am Wochenende geboten: Straßen und Gehsteige waren in der Steiermark spiegelglatt. In früheren Jahren führte das zu Hochbetrieb in den Spitälern, vor exakt zwei Jahren erließ die Kages gar eine Warnung, unnötige Wege zu vermeiden und Rad oder Scooter zu Hause zu lassen: Die Unfallambulanzen waren bei fortwährendem Blitzeis stark belastet.
Glatteis-Stürze vor allem im Osten und Süden
Davon war heuer trotz prekärer Glatteis-Lage keine Rede: In UKH und LKH Graz wurden keine gehäuften Frakturen verzeichnet, ebenso wenig an den obersteirischen Standorten. In Feldbach und Wagna gab es laut Kages mehr Ambulanzbesuche nach Stürzen, die Lage im stationären Bereich war aber unauffällig.
Die Situation hat sich mittelfristig entschärft, so die Einschätzung von Steffen Dietz vom Wetterdienst Ubimet: „Am Wochenende war das ein großes Thema, jetzt gibt es bei Werten um den Gefrierpunkt und kaum Niederschlag de facto keine Glätte mehr.“ Auch die zuletzt verschärfte Lawinensituation hat sich normalisiert, der Schnee hat sich gesetzt. In den Niederen Tauern liegt die Gefahrenstufe bei 2, überall sonst bei 1.
Nebel in Graz, Sonne Richtung Norden
Und auch der Dauerfrost gehört der Vergangenheit an, die nächsten Tage bringen bis zu plus sieben Grad. Wer Kraft in der Sonne tanken will, sollte den Dienstag nützen, denn der stellt sich mit im Steiermark-Schnitt sechs Sonnenstunden als freundlichster Tag der Woche dar. Ausnahme ist das Grazer Becken, wo sich der Nebel hartnäckig hält. Weiter im Norden wird‘s deutlich sonniger.
Der Dienstag wird der freundlichste Tag, außer im Grazer Becken, wo sich Nebel und Hochnebel hartnäckig halten.

Steffen Dietz, Ubimet
Bild: Ubimet
Für das Ski-Spektakel in Schladming ist alles angerichtet: Die Schneelage ist laut Ubimet stabil, am Dienstag gibt’s nach einer knackigen Nacht zarte Plusgrade, am Mittwoch dann leichtes Tauwetter mit bis zu plus fünf Grad. Gegen Abend kommt aus Italien der nächste Niederschlag in die Steiermark: Auf der Planai kann’s leicht schneien, unter 800 Meter regnet es.
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