In einer neuen Rolle erlebt Florian Krumböck den Wahlsonntag in St. Pölten. Als Stadtparteiobmann und Spitzenkandidat führt er die ÖVP in den Kampf um Mandate im Gemeinderat der Landeshauptstadt. „Ein bissl Aufregung ist schon dabei“, verrät er denn auch kurz vor der Stimmabgabe am Kupferbrunnberg.
Zwar hat er die politische Karriereleiter bereits bis in den Landtag erklommen, dennoch zeichnet Florian Krumböck heute erstmals als Spitzenkandidat für ein Wahlergebnis der ÖVP in St. Pölten verantwortlich. Vor der Stimmabgabe im Kindergarten am Kupferbrunnberg, zu der er in Begleitung seines Verlobten kommt, blickt er noch einmal auf die vergangenen Wochen zurück: „Im Team haben wir großartige Stimmung, dennoch bin ich froh, dass wir jetzt aus dem Wahlkampf rauskommen.“
Kalter Wahlkampf
Denn dieser sei wie der heutige Wahlsonntag gewesen, schmunzelt Krumböck: „Sehr kalt! Bis auf ein einziges Mal herrschten bei allen unseren Verteilaktionen Minusgrade.“ Doch trotz aller körperlichen Herausforderungen habe er Aufbruchstimmung im ÖVP-Team gespürt: „Es herrscht die berechtigte Hoffnung, dass wir diesmal gemeinsam mit den anderen Oppositionsparteien die absolute Mehrheit der ÖVP brechen können.“
Gefeiert wird auf alle Fälle
Bis feststeht, ob sich diese Hoffnung erfüllt, hat Krumböck aber vorerst einen unpolitischen Sonntag vor sich: Zu Mittag wird in Murstetten das Geburtstagsessen für die Schwiegermutter nachgeholt. Danach geht‘s zum Team und erst nachdem die Wahllokale geschossen haben, ins Rathaus. Der Tagesausklang steht bereits fest – da trifft sich die ÖVP-Mannschaft zur Wahlfeier im Wellenstein: „Egel, wie das Ergebnis ausfällt. Denn wir wollen allen, die unsere Kampagne getragen haben, danken.“
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