PI Am Platz

Revierinspektor Marco Biricz (36)

Nachrichten
21.01.2026 10:03

„Ich will nicht, dass Anzeigen in der Ablage verschwinden“. Hartnäckigkeit, Freude an der Arbeit und große Erfahrung im Kriminalbereich zeichnen Revierinspektor Marco Biricz aus und bringen ihn die Nominierung zum Polizisten des Jahres ein.

Ein Auszug seiner Erfolge: In Meidling löste der 36-Jährige eine Serie von Kellereinbrüchen in Gemeindebauten. Mehr als 20 Abteile wurden über Wochen aufgebrochen, alles Wertvolle daraus (allen voran Fahrräder und Scooter) gestohlen. „Die Opfer kamen auf die Inspektion, waren verzweifelt, hatten Angst.“

Der Uniformierte, der fünf Jahre lang im Landeskriminalamt als Ermittler tätig war, patrouilliert unermüdlich die Gegend ab. Selbst nach Dienstschluss. Er befragt Mieter, legt sich auf die Lauer. Seine vielen Kontakte zu den Menschen vor Ort zahlen sich aus. Endlich kommt der entscheidende Hinweis. Um 4.30 Uhr morgens schnappt die Falle zu. Zwei Täter werden auf frischer Tat gestellt und festgenommen.

„Es war ein Zusammenspiel von Zivilfahndern, Uniformierten und Bevölkerung. Genau das gefällt mir.“ Sein Blick fürs Detail bringt den Beamten immer wieder große Fahndungserfolge im Suchtmittelbereich ein, auf die sich der 36-Jährige spezialisiert hat. „Ich will nicht, dass meine Kinder an einem Ort aufwachsen, wo auf Spielplätzen oder vor Schulen gedealt wird“, erklärt Biricz seine Motivation.

Nach Matura und Bundesheer tritt der Wiener in die Exekutive ein, sammelt Erfahrung in verschiedenen Dienststellen. „Es ist eine große Ehre, für den Preis nominiert zu sein.“ Seine Freizeit verbringt der zweifache Vater gerne mit der Familie oder geht Eisbaden.

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