„Bis zu 5 Elternteile“
Vatikan warnt vor Gefahr von „Patchwork-Babys“
Der Vatikan warnt vor den Gefahren, die mit Leihmutterschaft zusammenhängen. Der Grund: das Risiko, dass „Patchwork-Babys mit vier oder fünf Elternfiguren geboren werden, von denen einige anonym bleiben“.
Leihmutterschaft stehe „im Widerspruch zur Kinderrechtskonvention“, wonach „Kinder das Recht haben, ihre Eltern zu kennen“.
Obwohl der Vatikan für ein weltweites Verbot der Leihmutterschaft eintritt, hätten die einzelnen Staaten jedoch laut des vatikanischen Außenministers Paul Richard Gallagher die Pflicht, allen Kindern, die durch diese Praxis geboren werden, „sämtliche Rechte zu garantieren“.
Über Leihmutterschaft
- Bei einer Leihmutterschaft trägt eine Frau für andere Eltern ein meist mit ihr biologisch nicht verwandtes Kind aus und überlässt ihnen dieses nach der Geburt, häufig gegen eine Gebühr. Die Praxis wird oft in armen Ländern durchgeführt, wo kommerzielle Reproduktionskliniken zahlreiche Leihmütter beschäftigen.
- In vielen Staaten, so auch in Österreich, ist die Leihmutterschaft generell verboten. In anderen Ländern ist nur die kommerzielle Form nicht erlaubt.
Die rechte Koalition von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni begründet das Verbot damit, dass die traditionelle Familie geschützt werden solle. Aus Sicht von Kritikern wird hingegen homosexuellen oder unfruchtbaren Paaren die Möglichkeit genommen, leibliche Kinder zu bekommen.
In Italien gilt seit 2024 ein universelles Verbot der Leihmutterschaft. Dieses bestraft auch solche italienischen Staatsbürger, die in Ländern Leihmutterschaft in Anspruch nehmen, wo sie legal ist.








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