Traurige Bilanz 2025

Mehr Unfalltote auf Tirols Straßen als im Vorjahr

Tirol
14.01.2026 10:00

Die Unfallbilanz des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) für das Jahr 2025 fällt traurig aus. Nach vielen Jahren wurde ein neuer Höchstwert verzeichnet. Nun fordert man zahlreiche Maßnahmen, um dagegenzuwirken.

Ein großes Plus verzeichnet die vorläufige Unfallbilanz des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) für das Jahr 2025. Auf Tirols Straßen starben im Vorjahr 44 Menschen. Das sind um zwölf mehr als noch 2024. Es ist der höchste Wert seit dem Jahr 2016.

Die größten Opfergruppen waren Pkw-Insassen (16) sowie Motorradfahrer (10). Insgesamt acht Fußgänger kamen im Straßenverkehr ums Leben. Zwei Menschen verunglückten mit einem E-Bike, eine Person mit einem Fahrrad.

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Auf Freilandstraßen sollte Tempo 80 die Regel und Tempo 100 die zu begründende Ausnahme sein.

VCÖ-Sprecher Christian Gratzer

Alle drei Todesopfer, die mit Rädern fuhren, waren Senioren. Ein Grund für mehr Rücksicht auf den Straßen, erklärt VCÖ-Sprecher Christian Gratzer: „In den kommenden Jahren wird die Anzahl älterer Menschen stark steigen. Unser Verkehrssystem muss mehr Rücksicht auf ältere Menschen nehmen.“

VCÖ mit zahlreichen Forderungen
So fordert er etwa im Ortsgebiet mehr Verkehrsberuhigung oder mehr Tempo 30 statt 50. Gleichzeitig soll der Bund Länder sowie Gemeinden stärker finanziell unterstützen, um die notwendigen Verbesserungen rasch umzusetzen. „Auf Freilandstraßen sollte Tempo 80 die Regel und Tempo 100 die zu begründende Ausnahme sein.“

Zudem brauche es mehr Tempokontrollen, Handy am Steuer müsse als Delikt ins Vormerksystem aufgenommen werden.

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