Glasflaschen-Attacke

Krankenhaus-Feier in Amstetten eskaliert völlig

Niederösterreich
10.01.2026 18:00

Eine gemeinsame Weihnachtsfeier zweier Abteilungen des Krankenhauses Amstetten (NÖ) soll zu später Stunde in einem Lokal völlig eskaliert sein. Ein Mitarbeiter soll dabei schwer verletzt worden sein. Die Polizei ermittelt.

Es hätten besinnliche Stunden werden sollen – mit Glühwein, Lichterketten und guten Gesprächen. Doch der festliche Jahresausklang bei einer Weihnachtsfeier zweier Abteilungen des Amstettner Krankenhauses soll im alten Jahr – wie jetzt erst bekannt wurde – völlig aus dem Ruder gelaufen sein und schließlich mit einem Rettungs- und Polizeieinsatz geendet haben.

Schnittverletzungen im Gesicht
Weit nach Mitternacht hatte sich das Treffen des medizinischen Personals in ein Lokal verlagert, wo auch reichlich Alkohol geflossen und die Situation schließlich völlig eskaliert sein soll. Aus noch ungeklärten Gründen sind zumindest zwei Mitarbeiter dabei in Streit geraten. Einer von ihnen soll daraufhin einem anderen Mann mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen und ihm danach mit dem zerbrochenen Glas Schnittverletzungen im Gesicht zugefügt haben.

Die Polizei bestätigt auf Anfrage eine Anzeige wegen absichtlich schwerer Körperverletzung. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen seien aber noch im Laufen.

Eine Weihnachtsfeier des Amstettener Spitals endete mit Schlägen und einem Polizeieinsatz.
Eine Weihnachtsfeier des Amstettener Spitals endete mit Schlägen und einem Polizeieinsatz.(Bild: butus - stock.adobe.com)
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Entsprechende Schritte unsererseits wurden bereits eingeleitet.

Eine Sprecherin der Landesgesundheitsagentur

(Fast) keine Reaktion
Wie die „Krone“ erfuhr, habe es für den Angreifer bereits berufliche Konsequenzen gegeben. In einer ersten Reaktion soll er ins Krankenhaus Waidhofen an der Ybbs versetzt worden sein. Das wollte man so bei der zuständigen Landesgesundheitsagentur (LGA) nicht im Detail bestätigen. Im Gegenteil: Man könne aufgrund des laufenden Verfahrens keine Stellungnahme abgeben. „Entsprechende Schritte unsererseits wurden bereits eingeleitet“, bestätigt jedoch eine Sprecherin der LGA. Wie diese aussehen, wollte man aber vorerst nicht verraten.

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