Schüler in Abu Dhabi

Tiroler Service für Scheich und Formel 1-Zirkus

Tirol
09.01.2026 15:00

20 Schülerinnen und Schüler der bekannten Tourismusfachschule Villa Blanka in Innsbruck zeigten beim F1-Grand Prix in Abu Dhabi auf. Eine Kooperation machte den Austausch erst möglich.

Dass Schülerinnen und Schüler von Tourismusschulen Praktika machen müssen, ist selbstverständlich. Doch dass sie dabei die halbe Welt bereisen können, ist dann doch etwas Besonderes. 20 Mädchen und Burschen der Villa Blanka verschlug es aus diesem Grund Anfang Dezember in die Arabischen Emirate, genau gesagt in die Hauptstadt nach Abu Dhabi. Dort fand nämlich der Formel 1-Grand Prix statt. Ein Erlebnis, das sie nie vergessen werden.

Doch wie kam es dazu? „Wir haben seit mehreren Jahren eine enge Kooperation mit Do & Co, der für die Verpflegung bei den meisten F1-Rennen verantwortlich ist. Wir als Villa Blanka sind regelmäßig bei den Veranstaltungen dabei“, erzählt Direktorin Sabine Wechselberger, die die Schülerinnen und Schüler zusammen mit Fachlehrerin Stephie Lerch begleitete. Abu Dhabi war nach Mexiko und Saudi-Arabien der bereits dritte F1-Grand Prix. Und so reisten die Tiroler von 3. bis einschließlich 9. Dezember in die Emirate.

Direktorin Sabine Wechselberger (r.) und Lehrerin Stephie Lerch
Direktorin Sabine Wechselberger (r.) und Lehrerin Stephie Lerch(Bild: Villa Blanka)

Kein Honiglecken – sehr lange Tage und Nächte
Doch wer darf von den Schülern mit? „Voraussetzung ist ein Mindestalter von 18 Jahren. Wir schauen weiters auf die schulischen Leistungen, Englisch-Kenntnisse sowie die Belastbarkeit – denn die Arbeit in den VIP-Loungen ist kein Honiglecken“, erzählt Wechselberger.

Die Tage (und Nächte) sind lang, die Liste für Vorschriften und Aufgaben umfasst 30 Seiten. Und unter den Gästen befindet sich neben der königlichen Familie und dem Who-is-Who des Formel-1-Zirkus auch so mancher Milliardär wie Bill Gates oder der bekannte Rapper „Snoop Dog“. „Toll war auch, dass wir Zugang zu fast allen Bereichen am Areal hatten – sogar auf die Rennstrecke durften wir dank unserer Akkreditierung“, kommt die Direktorin ins Schwärmen. In Summe waren für Do & Co in den Emiraten 1500 Mitarbeiter im Einsatz. Diese wurden – zusammen mit den Tirolern – in einem eigenen Zelt bestens versorgt und verpflegt.

Für den Besuch der bekannten Sheikh Zayed Moschee kleideten sich die Tiroler adäquat ein.
Für den Besuch der bekannten Sheikh Zayed Moschee kleideten sich die Tiroler adäquat ein.(Bild: Villa Blanka)
Unter den berühmten Gästen, die bedient wurden, war auch Milliardär Bill Gates.
Unter den berühmten Gästen, die bedient wurden, war auch Milliardär Bill Gates.(Bild: Villa Blanka)
Auch diese Scheichs freuten sich über die Tiroler Gastfreundschaft.
Auch diese Scheichs freuten sich über die Tiroler Gastfreundschaft.(Bild: Villa Blanka)

Ski-Rennwochenende in Kitzbühel ist Fixpunkt
Dass die Schülerinnen und Schüler der Innsbrucker Tourismusschule bei Do & Co sehr gefragt sind, beweisen die ständigen Anfragen. „Wir können – so gerne wir das machen würden – leider gar nicht alle annehmen – wie letztes Jahr etwa ein Tennisturnier in Madrid“, erzählt Wechselberger.

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Ich habe schon viel gesehen, doch Abu Dhabi war sicher eines meiner bisherigen Highlights.

Sabine Wechselberger, Direktorin Villa Blanka

Fix dabei ist die Tiroler Vorzeigeschule natürlich wieder beim Hahnenkamm-Rennwochenende in Kitzbühel (23. bis 25. Jänner), wo wieder die VIP-Gäste aus aller Welt bedient werden. Und auch bei den Olympischen Spielen in Cortina ist die Villa Blanka live vor Ort.

Natürlich wurde der Trip auch genutzt, um die Stadt ein wenig kennen zu lernen. „Ich habe schon viel gesehen, doch Abu Dhabi war sicher eines meiner bisherigen Highlights“, betonte die Direktorin abschließend.

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