Niederösterreich hat als einziges Bundesland keine zentrale Kältehilfe-Telefonnummer, drei Politiker wollen das ändern. Und die Zeit drängt, denn es bleibt bitterkalt...
Die Kältewelle hält laut Prognosen in Niederösterreich auch kommende Woche an! Vor allem für Menschen ohne Dach über dem Kopf bedeutet das eine tödliche Gefahr. Aber auch Menschen in schlecht isolierten Wohnungen, mit kaputten oder nicht leistbaren Heizsystemen kämpfen mit der Kälte. In acht von neun Bundesländern gibt es für genau diese Fälle das Kältetelefon. Nur in Niederösterreich gibt es keine derartige Servicestelle.
„Rasche Hilfe ist wichtig“
„Die Kälte macht vor der niederösterreichischen Landesgrenze nicht halt“, erklären der niederösterreichische SPÖ-Fraktionschef im Bundesrat Christian Fischer und Bundesrat Martin Peterl, der SPÖ-Sprecher für Einsatzorganisationen im Bundesrat ist. Unterstützt wird die Aktion auch von der Lilienfelder Politikerin Anna Indra. Alle drei erklären, dass die Initiative über Parteigrenzen hinweg geplant ist.
Konkret soll eine zentrale Telefonnummer für ganz Niederösterreich eingerichtet werden, unter der man Hinweise und Hilferufe entgegennehmen kann. Damit dann so schnell wie möglich Hilfe vor Ort geleistet werden kann. So können Betroffene in warme Notschlafstellen gebracht oder mit Hilfsangeboten wie dem Wohnschirm unterstützt werden. Wichtig ist den drei SPÖ-Politikern, dass dabei auch der ländliche Raum abgedeckt wird und sie meinen abschließend: „Ein Kältetelefon kann Leben retten – das muss es uns allen Wert sein!“
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