Wie die Tiroler Polizei in einer Aussendung mitteilt, gibt es derzeit vermehrt Meldungen über gefälschte SMS oder E-Mails von vermeintlichen Bankmitarbeitern. Die Exekutive gibt Tipps, um nicht in die Falle zu tappen.
Eine wahre Flut an gefälschten Bank-SMS oder E-Mails schwappt aktuell auf Tirol ein. Vermehrt kontaktieren Betrüger ihre Opfer und geben sich als Bankmitarbeiter aus.
Dabei spielen sie vor, dass es Unregelmäßigkeiten am Bankkonto gibt und deshalb weitere Maßnahmen notwendig seien. „Wenn auf diese Nachrichten reagiert wird, erhalten die Opfer einen Anruf von angeblichen Bankmitarbeitern, wobei beim Angerufenen eine gefälschte Rufnummer des angegebenen Unternehmens aufscheint“, warnt die Polizei.
Im Zuge des Gesprächs gelingt es den Tätern dabei oft, ihre Opfer zur Installation eines Fernwartungstools am Computer oder dem Mobiltelefon zu bewegen. Von diesem aus können die Abbuchungen von bis zu mehreren Tausend Euro vom Konto vornehmen.
Polizei gibt Tipps
Die Polizei gibt deshalb Tipps, um nicht auf die Tricks der Betrüger hereinzufallen. „Ignorieren Sie derartige SMS, E-Mails oder Anrufe“, heißt es. Zudem sollte man keinem Link folgen, um auf die Seite des angegebenen Unternehmens zu gelangen. Auch Fernwartetools auf dem PC oder Mobiltelefon sollten nicht installiert werden. Im Schadensfall sollte man unbedingt den Vorfall bei der Bank melden und Anzeige bei der Polizei erstatten.
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