Claudia Rossbacher veröffentlicht am Donnerstag den 15. Teil der „Steirerkrimi“-Reihe. Ist es das letzte Kapitel der blutigen Erfolgsgeschichte? Die „Krone“ hat bei der Autorin nachgefragt.
Gebürtig ist Claudia Rossbacher Wienerin. Doch im Herzen ist die Autorin seit 15 Jahren nur einem Bundesland verpflichtet – der Steiermark. 2011 hat sie ihren ersten „Steirerkrimi“ veröffentlicht. „Schon beim Schreiben hatte ich das Gefühl, dass da etwas Besonderes gelingt“, erinnert sie sich. „Ich hatte davor ja schon zwei Thriller geschrieben, die niemand lesen wollte. Aber mit den Steirerkrimis war ich sofort erfolgreich.“ Eigentlich waren nur drei Teile geplant, „aber der große Erfolg hat meine Pläne zunichtegemacht“, schmunzelt Rossbacher.
Riesiger Erfolg mit Krimi-Reihe
Mehr als 500.000 Exemplare ihrer „Steirerkrimis“ wurden verkauft, jeweils rund 6,5 Millionen Zuschauer sehen die Verfilmungen auf ORF und ZDF – vier neue Filme sind alleine bis Ende 2026 geplant. „Das ist der Erfolg, den ich mir immer gewünscht habe. Wenn ich erfolglos wäre, hätte ich längst aufgehört zu schreiben. Dafür bin ich zu realistisch.“
Dennoch könnte die blutige Serie mit dem 15. Teil, der heute in den Buchhandel kommt, zu Ende gehen. Rossbacher hat ihre Steirerkrimis stets alphabetisch geordnet – mit B wie „Steirerblut“ hat sie einst begonnen, nun erscheint Z wie „Steirerzwist“. Darin ermitteln Sandra Mohr und Sascha Bergmann in Graz – das Buch endet mit einem dramatischen Cliffhanger: „Ich weiß selbst noch nicht, wie es weitergeht“, sagt die Autorin. „Ich muss aufpassen, dass die Arbeit an den Büchern für mich spannend bleibt und ich nicht ausbrenne“, sagt sie. Es wird sich also „auf jeden Fall etwas ändern müssen“.
Die Steirerkrimis sind meine Bestimmung, sie sind was meine Leserinnen und Leser wollen.
Autorin Claudia Rossbacher
Aber Rossbacher kann ihre zahlreichen Fans beruhigen: „Ich werde nicht aufhören mit der Serie. Die Steirerkrimis sind meine Bestimmung, sie sind, was meine Leserinnen und Leser wollen. Aber ich werde mir einen neuen Twist einfallen lassen, wie ich weitermache.“ Eines aber ist schon klar: „Ich werde der Steiermark niemals untreu werden“, verspricht Rossbacher.
„Steirerzwist“ (288 Seiten, 19 Euro) ist im Verlag Gmeiner erschienen.
In den kommenden Tagen hat Claudia Rossbacher zahlreiche Lesungen.
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